Western-Alarm am Flussufer in Steyr

Erstellt am 23. Januar 2022 | 05:30
Lesezeit: 2 Min
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„Das Wirtshaus im Spessart“ war im Vorjahr eine überaus gelungene, spaßige und turbulente Sommerproduktion. Spaß und Turbulenz werden auch heuer für lustige Stunden sorgen.
Foto: Kogler
Im Sommer geht das Theater am Fluss mit der Westernparodie „Die lustigen Weiber“ in seine siebente Spielzeit.
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Fast ziemlich genau vor sieben Jahren, Mitte Juli 2015, fiel zum ersten Mal der Vorhang beim Theater am Fluss. Das Intendantenduo Bernhard Oppl und Herbert Walzl eröffnete mit der Komödie „Gefährliches Spiel“ nach Goldoni in der malerischen Naturkulisse sein spezielles Theaterprojekt.

Mit der Westernparodie „Die lustigen Weiber“ ziemlich frei nach Shakespeare möchten sie heuer wiederum das Publikum begeistern. Die Vorfreude ist groß, sagt Walzl, und hofft auf einen schönen Sommer. „Es ist für uns immer ein besonderes Erlebnis, wenn wir das Publikum erheitern und mit so mancher Einlage für Spaß sorgen können“.

Im Stück geht es viel um die Liebe und noch viel mehr um Eifersucht und Rache. John F., ein heruntergekommener, trinksüchtiger Viehhändler, den die ganze Stadt kennt, versucht mit zwei befreundeten Nachbarinnen gleichzeitig anzubandeln, damit sie seinen Lebensunterhalt bestreiten, weil ihm bekannt ist, dass die Ehemänner der beiden zu den Reichsten der Stadt gehören. Die beiden Frauen durchschauen sein Doppelspiel und beschließen einen Rachefeldzug. Doch davor gehen sie auf seine Avancen ein und bringen ihn in höchst peinliche Situationen.

„Es ist eine turbulente Geschichte, wie es das Publikum von uns gewohnt ist“, sagt Bernhard Oppl, der in dem Stück eine spannungsvolle Rolle spielt. Regie führt wie in all den Jahren davor wieder Herbert Walzl, der auch diese Fassung erarbeitet hat. Die Premiere der Parodie steigt am 14. Juli. Zudem gibt es auch wiederum ein Rahmenprogramm. So gastieren am 8. Juli die Kernölamazonen auf der Naturbühne und am 19. August heißt es „Aber bitte mit Sahne“ mit Michael Konicek.

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