Tickets aus dem Internet. Seit Montag können Vollpreistickets online gekauft werden. Eine Registrierung ist dafür nicht notwendig.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 27. November 2018 (05:00)
Tierpark Stadt Haag
NOEN, Stefan Pieringer

Über 200.000 zahlende Besucher verzeichnet der Haager Tierpark pro Jahr. Mit den Kindern unter sechs Jahren, die gratis hinein dürfen, kommt man sogar auf 300.000 Besucher.

„In dieser Größenordnung muss Online-Ticketing Standard sein. Das ist ein Service, den es in den größeren Tierparks des Landes schon gibt und den man in diesem Jahrtausend einfach anbieten muss“, erklärt Bürgermeister Lukas Michlmayr, der auch Geschäftsführer des Tierparks ist, warum man diesen Weg einschlägt.

Seit Montag ist der Haager Tierpark nun ins neue Zeitalter eingetreten. Technisch möglich geworden ist der Online-Verkauf durch die neue Homepage (www.tierparkstadthaag.at), die im Sommer ans Netz ging. Technisches Genie muss man aber keines sein, um zu einem Online-Ticket zu kommen, denn das Prozedere ist ganz einfach.

So sieht der Online-Ticketshop des Haager Tierparks aus, der am Montag dieser Woche ans Netz ging. Wer ein ermäßigtes Ticket erwerben möchte, muss dies aber weiterhin an der Tierpark-Kassa tun.
Screenshot

„Auf der Tierpark-Homepage kann man allerdings nur Vollpreistickets erwerben, weil die Überprüfung bei Ermäßigungen schwierig ist“, stellt Michlmayr klar. Wählen kann man zwischen Tickets für Erwachsene, für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren sowie für Hunde. Hat man die Karten in den Warenkorb gelegt, muss man eine E-Mail-Adresse angeben, an die die Tickets geschickt werden.

„Man muss sich nicht registrieren. Es wird nichts gespeichert und auch die Mail-Adresse wird wieder gelöscht“, erklärt Michlmayr. Zahlbar sind die Tickets via Kreditkarte oder Pay Pal.

Ticket ausdrucken oder am Handy speichern

Hat man das Ticket in seinem Posteingang, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man damit umgeht. „Man kann das Ticket ausdrucken oder den Strichcode am Handy speichern“, weiß Michlmayr, der das System bereits vorab getestet hat. Die Drehkreuze im Eingangsbereich, die für das neue System umgerüstet werden mussten, können nun sowohl normale Tickets von der Kassa, ausgedruckte Online-Tickets als auch Handy-Tickets lesen.

Dass das Online-Ticketing genutzt wird, davon ist Lukas Michlmayr überzeugt. „Wir wurden schon öfters danach gefragt“, erklärt der Stadtchef. Außerdem ist ihm bereits öfter zu Ohren gekommen, dass Besucher, die sich zu Stoßzeiten bis zu 20 Minuten an der Kassa um eine Eintrittskarte anstellen mussten, „beim Warten am Handy nachgeschaut haben, ob man auch online zu Tickets kommt“, so Michlmayr.

Mit dem neuen Angebot kann man nun die Wartezeit der Besucher verkürzen und verhindern, dass manche wegen der langen Warteschlangen auf den Tierparkbesuch verzichten und wieder nach Hause fahren.

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