Baustart für St. Valentiner Großprojekt steht bevor. Sobald es die Witterung erlaubt, werden die ersten Bautätigkeiten für die Veranstaltungshalle über die Bühne gehen.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 17. Februar 2021 (05:49)
Zwei Jahre wird es dauern, bis die Veranstaltungshalle und Musikschule eröffnet werden kann.
NOEN

Gut Ding braucht Weile. Ein Sprichwort, das die Umsetzung der Veranstaltungshalle mit angeschlossener Musikschule wohl am passendsten beschreibt. Wie das Millionenprojekt in der Langenharterstraße aussehen soll, wurde im Jahr 2016 in einem EU-weiten Architekturwettbewerb ermittelt. Seither wurde an zahlreichen Details gefeilt, um die perfekte Funktionalität zu gewährleisten. Nun nimmt das Projekt bald auch für alle sichtbar an Fahrt auf.

Valentinstag dürfte bei Eröffnungsdatum Rolle spielen

„Sobald es die Witterung zulässt, wird mit den ersten Bautätigkeiten gestartet“, erklärt Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr. Auf einen offiziellen Spatenstich, der ursprünglich für den Valentinstag am Sonntag vorgesehen gewesen wäre, muss man Corona-bedingt jedoch verzichten. Dieser soll laut Aussage der Stadtchefin jedoch im Frühsommer nachgeholt werden.

Die Bauzeit für das Großprojekt wird zwei Jahre betragen. Somit dürfte dann der Valentinstag im Jahr 2023 für die Eröffnung der Halle eine wesentliche Rolle spielen.

Wie das neue Haus künftig mit Leben erfüllt werden soll, wird eine Arbeitsgruppe überlegen und aufbereiten, die aus St. Valentiner Gemeindebürgern aus den Bereichen Kultur, Kunst, Jugendkultur und Sport besteht. Die Bildung dieses Gremiums hat in der Stadt zuletzt auch für Gesprächsstoff gesorgt. „Geht’s noch? Ein paar Wochen vor Baubeginn der Halle überlegt man sich nun deren Nutzung?“, wandte sich etwa ein verwunderter Bürger an die NÖN.

Das sei ein Missverständnis, erklärt nun die Bürgermeisterin. Es gebe Veranstaltungen, von denen man wisse, dass sie auch in der neuen Halle wieder stattfinden werden. Zusätzlich biete die Halle mit 650 Sitzplätzen aber Raum für mehr und deshalb werde nun überlegt, wie man die Halle noch nützen könne. So könnten künftig etwa auch Weihnachtsfeiern oder Hochzeiten in der Veranstaltungshalle stattfinden.

„Die Kulturträger erarbeiten eine Strategie. Mit diesem Konzept wird dann ein Kulturmanager arbeiten“, schildert die Bürgermeisterin die weitere Vorgehensweise. Die Position des Kulturmanagers wird neu geschaffen und im heurigen Jahr offiziell ausgeschrieben.