St. Valentiner Bürger werden zu Mobilität befragt

Um die Verkehrsplanung in St. Valentin an die Bedürfnisse der Einwohner auszurichten, wurde eine Fragebogenaktion gestartet.

Ingrid Vogl
Ingrid Vogl Erstellt am 16. September 2021 | 04:55
Mobilitätsexperte Harald Frey von der TU Wien bei der Präsentation des Fragebogens.
Mobilitätsexperte Harald Frey von der TU Wien bei der Präsentation des Fragebogens.
Foto: privat

Am vergangenen Donnerstag fand am Stadtamt unter Einhaltung der vorgeschriebenen Covid-Auflagen und 3G-Kontrolle der Bürgerbeteiligungsprozess zum Thema Mobilität statt, an dem die St. Valentiner Bevölkerung reges Interesse zeigte.

Für die Lebensqualität in der Stadtgemeinde stellt die Organisation des Verkehrs ein wichtiges Thema dar. „Zentrale Themen für St. Valentin sind dabei unter anderem die Förderung aktiver Mobilität in und zwischen den Ortsteilen, eine möglichst sanfte Abwicklung beziehungsweise Reduktion des Wirtschaftsverkehrs oder auch die Stärkung der Innenstadt“, erklärt der zuständige Stadtrat Franz Knöbl (Grüne).

Um diese Verkehrsplanung optimal nach den Vorstellungen und Bedürfnissen der Einwohner ausrichten zu können, wird nun im Auftrag der Stadtgemeinde eine Befragung aller Haushalte zu diesem Thema durchgeführt. Parallel dazu wird auch eine Verkehrszählung sowie eine Erhebung des ruhenden Verkehrs (Parkraumerhebung) stattfinden. Mit der Untersuchung wurde das Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien beauftragt. Der Mobilitätsexperte Harald Frey präsentierte im Rahmen der Veranstaltung auch den Fragebogen, der an alle Valentiner Haushalte geschickt wird.

„Der umfangreiche Fragebogen, dessen Beantwortung rund fünf bis zehn Minuten in Anspruch nehmen wird, kann auch online ausgefüllt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, eigene Wünsche und Anliegen anzuführen“, informiert der Stadtrat.

Ergebnisse werden öffentlich präsentiert

Die Ergebnisse werden, sobald die Befragung beendet ist und die Daten ausgewertet sind, öffentlich vorgestellt. Die daraus abzuleitenden Maßnahmen sollen dann gemeinsam mit den Bürgern sowie den Institutionen aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt werden.

„Das stetig zunehmende Verkehrsaufkommen stellt die Verkehrsplanung auch in der Stadtgemeinde St. Valentin vor große Herausforderungen. Neue verkehrstechnische Entscheidungen sind gefragt, um die Mobilität und damit die Lebensqualität in unserer Stadt zu verbessern“, erklärt Knöbl den Grund, warum in der Stadt ein Mobilitätskonzept erstellt wird.