Der Radweg wird attraktiviert: Neue Schilder und Rastplätze

Erstellt am 04. August 2022 | 04:58
Lesezeit: 2 Min
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Der Donauradweg bringt viele Gäste nach Wallsee, wie diese Gruppe aus Berchtesgarden in Deutschland. Im Bild im Gespräch mit Vizebürgermeister Christian Marschalek (links), Landtagsabgeordneter Michaela Hinterholzer und Bürgermeister Hans Bachinger.
Foto: Knapp
Gespräche über einen eigenen Radübergang bei der Wallseer Kraftwerksbrücke laufen zwischen den Ländern NÖ und OÖ.
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Der Radtourismus boomt. 733.000 Bikerinnen und Biker waren im Jahr 2021 am Donauradweg unterwegs. Und auch heuer ist die Frequenz hoch. Viele Touristinnen und Touristen machen natürlich einen Abstecher nach Wallsee, um sich in den Gastronomie-Betrieben zu stärken und das Römermuseum zu besuchen. Das ehemalige römische Kastell, als Teil des Limes, ist inzwischen ja auch Weltkulturerbe.

„Der Donauradweg bringt viele Touristinnen und Touristen ins Mostviertel und ist wichtig für die Gastronomie von Wallsee bis Ardagger“, sagt Moststraßenobfrau Michaela Hinterholzer. Sie berichtet, dass die NÖ Tourismus GmbH an einem Leaderprojekt „Donauradweg 3:0“ arbeitet. „Nach einer detaillierten Evaluierung geht es nun darum, noch Verbesserungsmaßnahmen zu setzen. Ein neuer Beschilderungsplan wird nun mithilfe der Bauhöfe der Gemeinden an der Strecke umgesetzt“, berichtet die ÖVP-Politikerin. Die Rastplätze sollen ins Eigentum der Gemeinden übertragen und modernisiert werden.

Für Wallsee ist natürlich die Kraftwerksbrücke, auf der die Radler von Oberösterreich nach Niederösterreich wechseln, von großer Bedeutung. Im Gespräch ist ja der Anbau eines eigenen Radweges an die Brücke, um die Sicherheit für die Biker zu erhöhen. „Es laufen da auf Landesebene gerade Gespräche auf höchster Ebene. Ich bin zuversichtlich, dass es eine Einigung geben wird.“ Vor allem geht es um die Aufteilung der geschätzten Kosten von zwei Millionen Euro auf beide Länder. Und natürlich muss der Verbund als Eigentümer der Brücke ins Boot geholt werden.

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