Kerschbaumer: Kein Lohn für monatelange Arbeiten. Die St. Valentiner Weihnachtsausstellung bei Fritz Kerschbaumer wird umgebaut.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Januar 2021 (05:07)
Ein Bild aus vergangenen Zeiten. Heuer konnte Gastronom Friedrich Kerschbaumer leider keine Gäste in seiner imposanten Weihnachtsausstellung begrüßen.
Fuchs

Dieses Jahr 2020/21 wäre ein Jubiläumsjahr für den St. Valentiner Gastronomen und seine beliebte Weihnachtsausstellung geworden.

Kerschbaumer und sein Team verzauberten die zwei Ausstellungsräume – Café und Restaurant – in eine fantastische Winterlandschaft mit herrlichen, großflächig gemalten Wintermotiven in Verbindung mit Ausstellungsobjekten, die ein Flair vermitteln, als wäre man in den Nobelorten Kitzbühel, St. Moritz in der Schweiz oder in den französischen Alpen. Sogar ein im Kreis laufender Skilift, besetzt mit Teddybären, macht die Lokalrunde.

Die Corona-Krise machte die zweimonatige künstlerische und weitere dreiwöchige dekorative Arbeit im Lokal aber zunichte. Die viele Arbeit und die Kosten waren leider umsonst. Kerschbaumer beziffert die anfallenden monatlichen Regiekosten aktuell auf 50.000 Euro bei einem Null-Einkommen.

Nun, da der Aufsperrtermin am 18. Jänner ebenfalls gekippt sein dürfte, wird Kerschbaumer die weihnachtlichen Elemente seiner Ausstellung abbauen. Der Großteil der Schau soll jedoch – vorausgesetzt der Betrieb kann bald wieder eröffnen – im Rahmen einer Touristikausstellung zu sehen sein.

Seine fünfte im Vorjahr begonnene Ausbaustufe mit einem zweiten „Kaisergarten“, der den Titel „eine Hommage an Kaiser Franz Joseph Strauß“ tragen soll, der 1913 St. Valentin besuchte, wurde vorübergehend ebenfalls gestoppt.