Großprojekt: Straße wird generalsaniert. L6260 in Schwaig war nicht mehr breit genug und die Fahrbahn desolat. Land steckt 330.000 Euro in den Ausbau. Alter Asphalt wird dabei recycelt.

Erstellt am 28. Juli 2018 (06:37)
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Bei der Baustellenbesichtigung (von links): Harald Berndl-Forstner (Straßenmeisterei St. Peter/Au), Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor), Franz Stiedl (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Landesrat Ludwig Schleritzko, Peter Mayrhofer (NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Bürgermeister Erwin Pittersberger, Jürgen Leichtfried (Leiter-Stv. in der Straßenmeisterei St. Peter/Au), Vizebürgermeister Helmut Halbartschlager sowie Christof Eigelsreiter und Konrad Schenkermaier (beide Straßenmeisterei St. Peter/Au).
Land NÖ

Mitte Juli überzeugte sich Landesrat Ludwig Schleritzko in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vom Baufortschritt der Arbeiten für den Ausbau der Landesstraße L 6260 in Schwaig im Gemeindegebiet von Weistrach.

Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren

Aufgrund einer mangelhaften und teilweise fehlenden Fahrbahnentwässerung und der alten Straßenkonstruktion entsprach die L 6260 längst nicht mehr den modernen Verkehrserfordernissen. Zusätzlich war der vorhandene Fahrbahnbelag schadhaft und der Querschnitt der Straße wies eine nicht ausreichende Breite (zwischen 3,60 und vier Metern) auf.

Aus diesen Gründen hat sich der NÖ Straßendienst entschlossen, die Landesstraße im betroffenen Bereich neu zu gestalten. Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren. „Die Fahrbahnbreite der Landesstraße L 6260 wird entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard und den örtlichen Verhältnissen auf eine Breite von fünf Metern ausgebaut, und der Straßenverlauf an den Stand der Technik angepasst“, erklärte Landesrat Schleritzko bei seinem Baustellenbesuch.

Auch die Entwässerung wird neu errichtet

Der Ausbau erfolgt am Bestand im sogenannten Baumischverfahren bei dem bestehender Straßenaufbau recycelt und als Unterbau wiederverwendet wird. Auf der gesamten Bauloslänge wird auch die Entwässerung neu errichtet.

Die Arbeiten an der Fahrbahn und den Nebenanlagen erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Ausgenommen davon sind das Durchfräsen und der Mischguteinbau. Dafür wird eine zeitlich befriststet Totalsperre des Straßenabschnittes notwendig sein, die aber natürlich rechtzeitig angekündigt wird.

Die Bauarbeiten werden von der Straßenmeisterei St. Peter in Zusammenarbeit mit Baufirmen der Region von Mitte Juni bis voraussichtlich Ende September ausgeführt. Die Auftragung der letzten Aspahaltsschicht wird im Jahr 2019 erfolgen.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 330.000 Euro und werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.