Betonpfeiler für neue Stockschützenhalle stehen schon. Im März soll das Dach auf die Halle aufgesetzt werden. Die Vereine leisteten insgesamt schon 1.700 freiwillige Arbeitsstunden.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 13. Dezember 2019 (03:34)
Freuen sich über den Baufortschritt bei der Stockschützenhalle (von links): Alexander Kühnl, Michael Draxler, Obmann Franz Wutzel, Polier Gerald Schwarnthorer, Josef Plaimer, Bürgermeister Josef Unterberger und Josef Gruber.
Hermann Knapp

Die Bauarbeiten an der neuen Stockschützenhalle laufen auf Hochtouren. Die Betonpfeiler stehen bereits. Im Jänner oder Februar – je nach Witterung – wird das Dach aufgesetzt, das zum Fußballplatz hin auch gleich die neue Tribüne überragen und die Zuschauer künftig vor Regen schützen wird.

Auch am Kanal- und Wasseranschluss für die neue Halle wird schon gearbeitet, ebenso an der Stromversorgung. Diese muss auch deshalb ertüchtigt werden, weil die Gemeinde das Hauptspielfeld des Fußballvereins auch mit einer Fluchtlichtanlage (LED-Lampen) ausrüsten wird. Das soll im März passieren, auch die Bewässerungsanlage für den Rasen soll bis dann hergestellt werden, damit der Sportplatz rechtzeitig vor Beginn der Spielsaison begrünt werden kann.

Die Sportschützen werden künftig drei neue Asphaltbahnen mit einer Länge von 30 Metern zur Verfügung haben.

Lob für freiwillige Helfer

Die Halle soll aber auch von anderen Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden können. Zu diesem Zweck wird im Jahr 2021 auch noch die Kantine des Fußballvereins umgebaut.

Für Bürgermeister Josef Unterberger ist „das Projekt von höchster Wichtigkeit für die Gemeinde, denn wir schaffen hier ein modernes Vereinszentrum für die Jugend, die Sportler, aber auch für unsere Familien und die Kinder.“

Der Ortschef lobt besonders den Einsatz der freiwilligen Helfer. „Schon bei der Herstellung der neuen Umzäunung des Fußballplatzes haben sie 1.000 unentgeltliche Arbeitsstunden beigesteuert. Bei der Fundamentierung der Stockschützenhalle sind es auch schon 1.700 Arbeitsstunden“, berichtet der Ortschef.

Ohne diesen Einsatz ließe sich das Projekt für die Gemeinde finanziell auch kaum stemmen. Insgesamt wird Wolfsbach rund 1,2 Millionen Euro investieren. Natürlich hofft man auch auf eine Bedarfszuweisung des Landes.