Wasserversorgung ist nun wieder top. Nach über 30 Jahren wurden Wasseraufbereitungsanlage, Hochbehälter und Kanalpumpwerk in Wolfsbach saniert.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 02. Mai 2020 (04:35)
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Wassermeister Andreas Pfaffeneder, Bürgermeister Josef Unterberger und Umweltgemeinderat Werner Brunmayr begutachten die neue Anlage (von links).
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Wolfsbach kann sich aufgrund zweier sehr ergiebiger Brunnen mit 16 Metern Tiefe – je nach Jahreszeit werden davon 8.000 bis 12.000 Liter stündlich verbraucht – in Hinterberg glücklich schätzen, für seine Bewohner eine verlässliche Wasserversorgung garantieren zu können.

Da die Installationen teilweise jedoch älter als 30 Jahre alt waren und es außer Blinklichtern und Außensirenen keinerlei Störungsmeldungen gab, war es an der Zeit, diesbezüglich eine Erneuerung durchzuführen, die sich über mehrere Monate erstreckte. So wurden nun im Wasseraufbereitungsbereich die Steuerung und zum Teil auch die Verkabelung für die beiden Brunnen und die UV-Anlage erneuert.

„Um das Wasser keimfrei zu machen, wird es mit UV-Licht bestrahlt, wodurch Bakterien und Viren sowie vielerlei Sporen abgetötet werden“, erklärt Wassermeister Andreas Pfaffeneder. Auch am Hochbehälter am Grillenberg und im Bereich des Schulbrunnens wurden neue Drucksteigerungspumpen eingebaut, was für den Ort, die Siedlungen Wimfeld und Königleiten sowie die Haager-Straße einen Druck mit weniger Schwankungen bedeuten soll und auch Energie spart. Zudem wurden auch für das Kanalpumpwerk Steuerung und Verkabelung erneuert.

„Mit dieser Umsetzung ist die Wasserversorgungsanlage auf den neuesten Stand gebracht, wie es den gesetzlichen Vorgaben entspricht“, stellt Bürgermeister Josef Unterberger zufrieden fest.

Viele Vorteile durch genaue Überwachung

In der nächsten Gemeinderatssitzung soll auch der Wasseranschluss in die Höfart-Siedlung bis Loosdorf beschlossen werden. Neben den diversen Umbauten ist vor allem die Erneuerung des Überwachungssystems von Bedeutung. „Jetzt kann das gesamte System über Handy oder ein Tablet und in Zukunft auch über einen PC im Gemeindebüro überwacht und gesteuert werden“, hebt Florian Kammerhuber die bedeutsamen Vorteile hervor.

„Nun können Störungen, ein Schaden an Pumpen oder auch Rohrbrüche rascher erkannt werden, da der Verbrauch viel genauer aufgezeichnet und sekündlich abgelesen werden kann“, ergänzt der Amtsleiter. Vor der Umsetzung wurde nur ein- bis zweimal wöchentlich kontrolliert.

Übereinstimmend aber fordern der für Wasser zuständige geschäftsführende Gemeinderat Werner Brunmayr und Bürgermeister Unterberger die Bevölkerung zum verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit dieser wertvollen Ressource Wasser auf.