Kindergarten in Weistrach bekommt Zubau

Erstellt am 25. Juni 2022 | 04:08
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Erwin Pittersberger mit Franz Hametner, der der Gemeinde ein Stück Grund verkauft hat und dadurch die Errichtung eines barrierefreien Aufgangs vom Ortszentrum zum Kindergarten ermöglicht.
Foto: Gemeinde
Weistracher Gemeinderat beschloss die Auftragsvergabe. Im Herbst starten die Bauarbeiten.
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Die rege Siedlungstätigkeit in der Gemeinde hat in den letzten Jahren zum Zuzug junger Paare und Familien geführt. Die erwartbare Folge davon: Der Kindergarten ist zu klein geworden. „Wir führen schon seit zwei Jahren eine provisorische fünfte Gruppe, das ist aber keine Dauerlösung. Daher werden wir nun um zwei reguläre Gruppen erweitern sowie einen Bewegungsraum und neue Sozialräume bauen, weil diese nicht mehr zeitgemäß und zu klein sind“, sagt Bürgermeister Erwin Pittersberger.

Über 100 Kinder besuchen derzeit schon den Kindergarten und die Zahl wird in den nächsten Jahren voraussichtlich noch leicht steigen. Das Land hat den Bedarf anerkannt und grünes Licht für den Zubau gegeben. Damit darf die Gemeinde auch mit entsprechenden Fördermitteln rechnen. „Da ist beim Land gerade eine neue Förderschiene in Ausarbeitung und wir hoffen, dass sich diese für uns positiv auswirkt“, sagt Pittersberger.

Plan ist bereits bauverhandelt

Der Plan von Baumeister Erich Hackl ist bereits bauverhandelt und bewilligt, damit kann das Projekt in die Umsetzungsphase kommen. „Wir haben in der Gemeinderatssitzung am Montag die Ausschreibung beschlossen und wollen im Herbst mit der Errichtung des Zubaus beginnen. Die Teuerung am Bausektor ist natürlich eine Hürde, aber wir können einfach nicht mehr zuwarten, wir müssen das Projekt jetzt durchziehen“, betont der Ortschef. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro. Grund für den Zubau ist ausreichend vorhanden, weil sich die Gemeinde schon vor einigen Jahren vorausschauend ein Grundstück beim Kindergarten gesichert hat. Somit steht auch künftig ausreichend Gartenfläche zur Verfügung.

Verbessert werden soll im Zuge des Projekts auch der Zugang vom Ortszentrum zum Kindergarten. „Wir haben da schon lange nach einer Lösung gesucht. Derzeit gibt es ja nur eine Stiege, aber nun bekommen wir von Franz Hametner dankenswerterweise ein Stück Grund und können somit einen barrierefreien Aufgang gestalten. Der Kindergarten wird künftig also auch mit Kinderwagen und Fahrrad bequem und ohne Umweg zu erreichen sein“, sagt Pittersberger.

Eine Kleinstkindbetreuung ist in Weistrach derzeit nicht angedacht. „Wir haben in Weistrach tüchtige und flexible Tagesmütter, die den Bedarf gut und familiär abdecken“, erklärt der Ortschef.

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