Flinke Landjugend renovierte Marterl. 42 Stunden hatte der Inzersdorfer Sprengel Zeit, um den Projektmarathon abzuschließen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 09. Oktober 2019 (12:00)
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Bis auf die Mini-Bücherei konnte man alle Aufgaben erfolgreich erfüllen: Victoria Kramreiter, Obmann Lukas Karner, Karl Ernd, Raffael Rauscher und Philipp Dworak (von links).

Mit großem Engagement und Elan waren rund 1.800 Mitglieder der Landjugend Österreich vor Kurzem beim Projektmarathon aktiv. Zahlreiche Projekte wurden zum Wohl der Allgemeinheit im ländlichen Raum umgesetzt. Über das ganze Jahr verteilt sind es heuer zusammen knappe 250 Projekte, die von rund 5.300 Landjugendlichen auf freiwilliger Basis realisiert werden.

Auch die Landjugend Inzersdorf machte mit. Sie war heuer die einzige Gruppe des Landjugendbezirkes Herzogenburg, die am Projektmarathon teilnahm.

Viele Aufgaben für die Inzersdorfer Landjugend

Die Arbeit wurde den Jugendlichen von der Gemeinde zugewiesen und lautete „Renovierung des Bildstocks Breitpfeiler beim Brandlkeller“ – oder auf Inzersdorferisch: die Renovierung des in die Jahre gekommenen Marterls vor dem Dart-Café „Ich & Du“. Dies beinhaltete die Entfernung des Efeus, den Tausch der alten Dachziegel gegen neue, einen neuen Verputz und Anstrich für das Marterl, das Gitter und das Kreuz auf dem Dach sowie ein Innenanstrich für das Marterl. Zusatzaufgaben waren: Eine Telefonzelle sollte in Orange neu gestrichen und innen ein Holzregal gebastelt werden, denn dies soll eine öffentliche Mini-Bücherei werden.

Ein Nützlingshaus für Bienen galt es ebenfalls zu machen, um sich so an der Kampagne „Wir für Bienen“ zu beteiligen. „Freitag um 16 Uhr war Start und alles musste innerhalb von 42 Stunden fertig sein. Sonntag um 15 Uhr sollte dann die Arbeit der Bevölkerung präsentiert werden. Wir haben alles geschafft – nur die Mini-Bücherei ist sich nicht mehr ausgegangen, das wird aber nachgeholt“, erzählt Obmann Lukas Karner stolz.