Walpersdorferin sorgte bei Buch für Illustrationen zum Träumen

Künstlerin Alexandra Kittel-Völkl hat die Illustrationen zum Buch „Ein Baumhaus zum Träumen“ gemalt.

Erstellt am 07. Januar 2022 | 04:51
Lesezeit: 2 Min
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Alexandra Kittel-Völkl mit dem ersten Exemplar ihres Kinderbuches „Ein Baumhaus zum Träumen“, das im jungen Österreichischen Lifebiz20-Verlag herausgekommen und über erhältlich ist.
Foto: Hans Kopitz

„Jetzt ist das Buch auch bei mir zu Hause angekommen – ein magischer Moment, wenn man es zum ersten Mal durchblättert. Ich hatte Gänsehaut und bin richtig stolz darauf, was da entstanden ist“, beschreibt Alexandra Kittel-Völkl das Gefühl, als sie in der letzten Woche des alten Jahres stolz das Buch in die Hand bekommt, das sie im heurigen Sommer illustriert hat, im Gespräch mit der NÖN.

„Ein Baumhaus zum Träumen“ – ein Vorlesebuch mit Entspannungs- und Einschlafgeschichten von der deutschen Autorin Susanne Burzel, die Alexandra Kittel-Völkl über Facebook kontaktiert hat. Es ist nach Paul Sieberers Kinderbuch „Sonne, Mond und Sterne“ bereits das zweite Buch, das sie heuer illustriert hat.

Außerdem schuf sie noch ein Kinderquartettspiel zu den Themen: Aufräumen, Bittesagen, Entschuldigen, Grüßen, Liebhaben, Teilen, Trösten und Warten – Themen, die durch den Alltag begleiten. Ihr Zeichnungen konnte man zudem den ganzen Sommer über auf der Kinderseite von Kirche bunt bestaunen, wo sie zum Josef-Jahr die Josef-Geschichten illustrierte.

Es war für mich ein herausforderndes, aber auch erfolgreiches Jahr.“ Alexandra Kittel-Völkl Künstlerin

„Es war für mich ein herausforderndes, aber auch erfolgreiches Jahr, denn auch bei den Tagen der offenen Ateliers im Oktober kamen zahlreiche Interessierte in mein Atelier im Turm des Fasangartens“, so Alexandra Kittel-Völkl, die schon immer gerne gezeichnet hat, aber erst im Jahr 2000 so richtig ihre Leidenschaft fürs Malen entdeckt hat.

Über die Jahre probierte sie viele Techniken aus, doch die Illustration hat sie am meisten berührt, hier fand sie die Möglichkeit, ihren Stil zu voller Gänze zum Ausdruck zu bringen. Seitdem malt sie auch die verschiedensten Aufträge, vom Hochzeitsbild bis hin zur Gedichtillustration.

„Natürlich male ich weiter und hoffe, dass wieder ein größerer Auftrag hereinkommt“, so die Künstlerin und Mutter zweier Kinder, die bei ihrer Familie volle Unterstützung findet und zurzeit bei der Emmausgemeinschaft in St. Pölten in der Kunstwerkstatt beschäftigt ist.