Schock im Fladnitztal sitzt tief: Manuela Messerer ist tot

Erstellt am 01. Juni 2022 | 05:46
Lesezeit: 3 Min
Amtsleiterin verstorben - Schock im Fladnitztal sitzt tief: Manuela Messerer (53) ist tot
Amtsleiterin Manuela Messerer ist völlig unerwartet im 53. Lebensjahr verstorben.
Foto: Gemeinde Statzendorf bzw. Romanovska Liudmyla, Shutterstock.com (Hintergrund)
Statzendorfs Amtsleiterin Manuela Messerer wurde im 53. Lebensjahr plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen.
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Das Fladnitztal trägt Trauer: Manuela Messerer ist am vergangenen Dienstag plötzlich und unerwartet gestorben. Die Familie trauert um Gattin, Enkeltochter, Tochter, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Statzendorf um seine Amtsleiterin, Obritzberg-Rust um eine jahrelange Mitarbeiterin am Gemeindeamt.

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Amtsleiterin Manuela Messerer ist völlig unerwartet im 53. Lebensjahr verstorben.
Foto: Gemeinde Statzendorf

Von Mitte 1992 bis zum Jahr 2019 war Manuela Messerer im Sekretariat der Marktgemeinde Obritzberg-Rust beschäftigt.

„Die unfassbare Nachricht vom plötzlichen und viel zu frühen Tod unserer langjährigen Mitarbeiterin und Kollegin hat uns alle tief erschüttert. Es bleiben viele unvergessliche Erlebnisse und Momente in Erinnerungen. Ihre Herzlichkeit und Freundlichkeit waren Eigenschaften, an die wir uns gerne erinnern, ihr Lachen bleibt unvergessen. Manuela war stets hilfsbereit, Freunde und Familie waren das Wichtigste in ihrem Leben“, heißt es in einem Nachruf, unterzeichnet von Bürgermeisterin Daniela Engelhart, Vizebürgermeister Franz Hirschböck, Amtsleiterin Sandra Bogner und den Kollegen der Marktgemeinde Obritzberg-Rust.

„Innige Beziehung zu ihrem Geburtsort“

Mit 1. Juli 2019 avancierte die Verstorbene zur Amtsleiterin in der Nachbargemeinde Statzendorf. Gleichzeitig leitete sie das Bauamt.

„Es war ihr ein Bedürfnis, allen Menschen in der Gemeinde bei ihren Anliegen zu helfen und zu unterstützen. Ihre Arbeit zum Wohl der Gemeindebürger und der Gemeinde erfüllte sie mit Freude, da sie in Statzendorf ihre Wurzeln und viele Jahrzehnte eine innige Beziehung zu ihrem Geburtsort hatte“, erinnern Bürgermeister Herbert Ramler, Vizebürgermeister Franz Siedler, alle Gemeinderäte sowie die Kollegen am Statzendorfer Gemeindeamt.

Trauergottesdienst findet in Maria Langegg statt

Ortschef Ramler präzisiert im NÖN-Gespräch: „Manuela war nicht nur eine Kollegin für die Mitarbeiter, sondern auch weit über die berufliche Zusammenarbeit hinaus eine gute Freundin. Freundlichkeit, Offenheit, Genauigkeit und Loyalität zeichneten Manuelas Arbeiten am Gemeindeamt aus. Auch bei den Gemeindebürgern war sie sehr beliebt, denn ein gutes Miteinander zwischen Amt und Bürger war Manuela ein besonderes Bedürfnis. Der Verlust als Kollegin und vor allem als Mensch ist für alle sehr schmerzhaft.“

Der Trauergottesdienst findet am Freitag, 3. Juni, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Maria Langegg statt. Bereits um 13.45 Uhr versammelt man sich in der Pfarrkirche zum gemeinsamen Gebet.

Für die Verstorbene wird auch am Donnerstag, 2. Juni, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche Statzendorf gebetet.

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