Trotz Rekordhitze weniger Gäste im Sommer. Trotz Rekordtemperaturen im Juli konnte der Totalausfall vom Mai nicht mehr wettgemacht werden. Zahlen werden derzeit ausgewertet, Minus dürfte 25 Prozent betragen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 06. September 2019 (03:16)
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Die Stammgäste Elfriede Gira (links) und Irene Belohuby sind sich einig: „Wir freuen sich schon jetzt auf die nächste Saison.“

Die Saison ist vorbei – zumindest für den Aquapark, der am vergangenen Wochenende seine Tore bis nächstes Jahr wieder geschlossen hat. Nicht nur das 30.500 Quadratmeter große Erlebnisbad, das jedes Jahr tausende Besucher anlockt, sondern auch zahlreiche andere Bäder in NÖ mussten heuer trotz Rekord-Hitzesommer mit einen Besucherrückgang rechnen. Zuerst ist der Mai als Bademonat ausgefallen – und dann war gerade an den Wochenenden, wenn die meisten Leute frei haben, das Wetter weniger zum Baden geeignet. Um wie viel die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr zurückgeblieben ist, wird noch ausgewertet: „Ich rechne mit einem Minus von rund 25 Prozent“, erklärt Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer.

„Ich rechne mit einem Minus von rund 25 Prozent"

Drei Stammgäste, die regelmäßig im Aquapark anzutreffen waren, sind Erich Teufner, der am vergangenen Samstag heuer zum 60. Mal im Sportbecken seine Runden gezogen hat, sowie Edith Willach und Irene Belohuby. „Dass es heuer weniger Besucher waren, ist mir auch daran aufgefallen, dass die sonst an den Wochenenden geführte Straßen-Einbahnregelung heuer kein einiges Mal in Kraft getreten ist“, schildert Irene Belohuby. Sie ist auch nach vielen Jahren „Badeurlaub“ im Aquapark vom Angebot noch immer begeistert.

Elfriede Gira aus Ederding fuhr fast nur mit dem Rad zum Baden. „Das Wasser hier ist einfach toll. Ich bin froh, dass ich eine Saisonkarte hatte, denn ich kam oft nur für zwei Stunden zum Relaxen her.“

Das Einzige, was auch von anderen Badegästen etwas bemängelt wurde, waren die Preise beim Buffet.

Die Kritik kann Pächter Franz Dopler nicht nachvollziehen: „Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr überall etwas gestiegen, bei uns sind sie gleich geblieben!“