Werke von Georg Pummer erobern Deutschland. Künstler aus Oberwinden hat seine Bilder in München, Frankfurt und Hamburg präsentiert. Sie fanden sehr großen Anklang.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 27. November 2019 (10:10)
In den vergangenen Wochen war Georg Pummer wenig in seinem Atelier in Oberwinden zu finden, er präsentierte seine Bilder in München, Frankfurt und Hamburg.
privat

Von München über Frankfurt bis Hamburg war Georg Pummer – künstlerisches Aushängeschild der Stiftsstadt – in den vergangenen Wochen unterwegs, um bei Kunstfestivals und -messen seine Bilder zu präsentieren.

Start war Mitte September. Pummer zeigte seine Werke auf der „Artmuc“ in München. Zum ersten Mal nahm die „Artmuc“ heuer am Münchner Kunstherbst teil und präsentierte sich als Münchens größtes Kunstfestival parallel zu den anderen stattfindenden Ausstellungen und Messen. Sie zählt mittlerweile zum wichtigsten Kunstevent Süddeutschlands, brachte Künstler, Galerien und Kunst-Projekte aus ganz Europa nach München und positioniert sich eindeutig als Entdecker-Messe und Verkaufs-Plattform für zeitgenössische Kunst.

Gleich anschließend ging es zur „Discovery Art Fair“ nach Frankfurt. Vier Tage lang trafen einander dort die Akteure des internationalen Kunstmarktes, um Experten und Sammlern Einblicke in die aktuelle Kunstszene zu gewähren.

Mitte November kehrte die „Affordable Art Fair“ mit einer Reihe lokaler, nationaler und internationaler Galerien nach Hamburg zurück. „Sie ist eine Messe für zeitgenössische Kunst, wurde erstmals 1999 in London durchgeführt und hat sich zwischenzeitlich auch in Amerika, Europa bis hin nach Asien etabliert. In den großen Metropolen der Welt ist die Messe inzwischen fester Bestandteil der Kunstszene und zeigt Kunstwerke in einer inspirierenden Atmosphäre“, berichtet Georg Pummer. Er freut sich, dass er dort seine Werke neben anderen jungen aufstrebenden, aber auch bereits bekannten Künstlern präsentieren konnte, wobei die Preisobergrenze bei 7.500 Euro lag.

Traditionelle Porträts und digitale Ästhetik

Pummer zeigt seine Arbeiten auf internationaler Ebene neben München, Frankfurt und Hamburg auch in Miami, New York, Los Angeles, Shanghai oder London. Sein bevorzugtes Medium ist Acryl. Mit seinem unverkennbaren „Glitch Stil“ und der einzigartigen Maltechnik schafft er dynamische Werke, die traditionelle Porträts mit digitaler Ästhetik verbinden. Die Verzerrungen und Verpixelungen in seinen Arbeiten stehen für die neue digitale Welt und werden mit dem Vorhandenen und gleichzeitig sich Auflösenden kombiniert. Die aktuelle Porträt-Serie trägt den Titel „Nothing is Forever“. Selbsterlebtes sowie Begegnungen mit Mensch und Natur werden in surrealistischen Arbeiten behandelt.