Baustart für Rampen: Abfahrt rückt näher. Im Zeitplan / S-33-Anschlussstelle Herzogenburg-Stadt wird noch heuer für Verkehr freigegeben. Sie zieht 400 Brummis aus dem Zentrum ab.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 18. März 2014 (23:59)
Baustart für die Rampen der neuen S-33-Anschlussstelle Herzogenburg-Stadt: NÖ Straßenbaudirektor Peter Beiglböck, Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch, Bürgermeister Franz Zwicker und Asfinag-Geschäftsführer Gernot Brandtner (von links).
NOEN, Foto: Hans Kopitz
Von Hans Kopitz

HERZOGENBURG / Es ist soweit: Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind, gab es vergangenen Dienstag den Baustart für die Rampen der neuen S-33-Anschlussstelle Herzogenburg-Stadt. Bis zu 400 Schwerfahrzeuge täglich soll die Direktverbindung zur S 33 aus dem Stadtkern abziehen.

Zusätzlich werden im Zuge der Bauarbeiten Lärmschutzwände errichtet - und die Kombination bringt den Anrainern mehr Ruhe und bessere Luft.

"Win-Win-Projekt für viele Beteiligte"

In dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen der Asfinag, dem Land und der Stadt werden 5,5 Millionen Euro investiert. „Die neue Anschlussstelle ist ein Win-Win-Projekt für viele Beteiligte.

Einerseits bringt sie Vorteile für die Anrainer, andererseits werden die Mobilität der Pendler, die Standortattraktivität und die Erreichbarkeit der bereits ansässigen Industriebetriebe maßgebend erhöht“, darin sind sich der Asfinag-Geschäftsführer Gernot Brandtner, VP-Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch, NÖ Straßenbaudirektor Peter Beiglböck und SP-Bürgermeister Franz Zwicker einig.

Bereits mit Ende des Jahres soll die neue Anschlussstelle für den Verkehr befahrbar sein. Mit ihren vier Auf- und Abfahrten mündet sie in die bereits ausgebaute Wiener Straße. Der ostseitig vom Land NÖ vorbereitete Kreisverkehr wird Dreh- und Angelpunkt des Verkehrs von und zur neuen Anschlussstelle sein.

200.000 Euro für den Lärmschutz

Optimiert und teilweise neu gebaut wird auch der Lärmschutz - alleine hier werden 200.000 Euro investiert. Mit einer überlappenden, bis zu vier Meter hohen Zusatzwand im Rampenbereich wird eine wirksame Verbesserung der Lärmsituation für rund 3.500 Einwohner erreicht.

Als zusätzliche Maßnahme wird die „Brunnader“ verlegt. Zur Querung des Baches wird ein neuer Fuß- und Rad-Steg gebaut.

In der verkehrsstarken Zeit bleiben alle Fahrspuren der S 33 offen, der Pannenstreifen muss allerdings im Baustellenbereich für die Dauer der Arbeiten gesperrt werden. Die kurzzeitig notwendigen Verkehrsanhaltungen von rund 15 Minuten und die Wegnahme von Fahrspuren passieren ausschließlich außerhalb des Berufsverkehrs.