Luxbau-Projekt als „Gewinn für die Stadt Herzogenburg“. „Bauwerk“ startet in der ehemaligen Gerhold-Villa. Das Gebäude ist rundumerneuert worden und soll in Zukunft Menschen und Firmen aus dem Bereich „Bau“ zusammenführen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 11. Juli 2019 (05:57)
Hans Kopitz
Bei der Begrüßung im Foyer der ehemaligen Gerhold-Villa, des jetzigen „Bauwerks“: Kurt Schirmer, Andreas Maier, Christoph Artner, Erich Lux, Richard Waringer und Dominik Neuhold (von links).

In der Vorwoche besichtigten auf Einladung der Firma Luxbau, einer Hainfelder Baufirma mit rund 125 Mitarbeitern, die Vertreter der Stadtgemeinde, Bürgermeister Christoph Artner, Vizebürgermeister Richard Waringer und Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer mit Dominik Neuhold, die ehemalige Gerhold-Villa am Roseggerring/Wiener Straße, die jetzt im Besitz von Luxbau ist. Anlass dieses Besuches war, dass dort das „Bauwerk“ Herzogenburg entstehen soll.

„Stuck und Charme durften bleiben“

„Wir sind selbst eine Baufirma und wollen hier etwas Besonderes schaffen: einen Ort, wo das Miteinander im Vordergrund steht, wo es nicht um Wettbewerb geht, sondern um Gemeinsamkeiten und neue Ideen“, betont der Eigentümer, Baumeister Erich Lux. „Daher haben wir uns entschlossen, das ,Bauwerk‘ Herzogenburg zu gründen und ein Baukompetenzzentrum für Gleichgesinnte zu schaffen.“

Der Standort dieser Idee ist eben diese alte Villa, die Menschen und Firmen aus dem umfangreichen Bereich „Bau“ zusammenführt – mitten in der Stadt mit direkter Anbindung an die S 33 auf der einen Seite und einer grünen Oase ohne Verkehrslärm auf der anderen. „Die Renovierung ist abgeschlossen. Die alte Substanz konnten wir erhalten, Elektro- und Heizungsinstallationen sind erneuert, Stuck und Charme durften bleiben, die Eichenparkettböden wurden neu geschliffen und geölt und die Wände neu gestrichen. Die Ausstattung wurde erneuert. Technisch ist die Villa auf den neuesten Stand gebracht“, erklärt Erich Lux.

Geboten werden sieben Offices zwischen elf und 90 Quadratmetern auf zwei Stockwerken, gemeinsames Sekretariat und Empfang, vollausgestattete Küche und sanitäre Anlagen, Besprechungszimmer, Aufzug, Internet- und Telefonanschluss, Paket- und Postservice, Reinigungsdienst, Gartenbenützung oder Parkplatz. „Es gibt keine Vermittlerprovision und über den Preis wollen wir uns mit unseren künftigen Mietern selbst unterhalten“, so Erich Lux.

„Ansprechpartner in einem Büro“

„Also, ich finde die Idee optimal, es ist doch ideal für künftige Kunden, verschiedene Ansprechpartner auf dem Bausektor in einem Büro zu haben“, so Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer – und Dominik Neuhold schlägt in die gleiche Bresche: „Es ist auf alle Fälle ein Gewinn für die Stadt Herzogenburg und die Wirtschaftsservice-Stelle wird es entsprechend unterstützen.“