Stadt steigt in den Ring um Grundstückskauf . Beteiligung an Bieterverfahren: Es geht um Grundstück beim Geriatriezentrum.

Von Alex Erber. Erstellt am 21. Mai 2019 (04:04)
Hans Kopitz
Das etwa 10.000 Quadratmeter große Grundstück, auf das Bürgermeister Christoph Artner zeigt, beginnt in der Heimgasse, nördlich vom Pfarrzentrum, beinhaltet den jetzigen Parkplatz und die dahinterliegende Grünfläche bis zur Bäckergasse. Das Zweifamilienhaus links ist innen total desolat und nicht bewohnbar.

Der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung hinter verschlossenen Türen getagt. Es ging um die Frage, ob sich Herzogenburg am offenen Bieterverfahren „für die Liegenschaftsveräußerung der Stadt Wien für das ehemalige Geriatriezentrum St. Andrä“ beteiligen soll oder nicht.

Wie das? Hat es nach den geplatzten Verhandlungen im Vorjahr nicht geheißen, die Stiftsstadt werde das Kapitel Geriatriezentrum endgültig zu den Akten legen? Im NÖN-Gespräch klärt SP-Bürgermeister Christoph Artner über die jüngste Entwicklung auf, die nicht absehbar war: „Wien hat das Areal geteilt ausgeschrieben.“

„Es handelt sich hier um rund 10.000 Quadratmeter zwischen Heimgasse und Bäckergasse"

Das heißt konkret, dass man einerseits das Geriatriezentrum, also das Gebäude, andererseits Flächen der Liegenschaft erwerben kann. Das Gebäude ist und bleibt für die Stadt kein Thema mehr, die Flächen hingegen schon. „Es handelt sich hier um rund 10.000 Quadratmeter zwischen Heimgasse und Bäckergasse. Wenn wir den Zuschlag bekommen, werden wir sie widmen, aufschließen und parzellieren“, informiert der Stadtchef, denn der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss, in den Ring zu steigen und um das Areal zu bieten. Es soll als Bauland-Reserve dienen.

Ende Juni wird feststehen, ob man den Zuschlag bekommt, denn die Abgabefrist ist bis 17. Juni verlängert worden.