Herzogenburg bietet Hilfe für Zielgruppen an. Seniorenbund und Stadtgemeinde bieten Service, wenn der Bedarf an Einkäufen oder an Apothekengängen besteht.

Von Alex Erber und Hans Kopitz. Erstellt am 24. März 2020 (03:04)
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Der Coronavirus hat mittlerweile auch die Stiftsstadt erreicht. Es gibt zwei bestätigte Fälle, beide Personen befinden sich in Quarantäne. Diese Information hat die Bezirkshauptmannschaft Bürgermeister Christoph Artner erteilt.

Zahlreiche Maßnahmen sind bundesweit eingeleitet worden, um die Ausbreitung des Virus entscheidend zu verlangsamen. Stadtchef Artner: „Die Stadtgemeinde und der Seniorenbund möchten speziell die ältere Generation (über 65 Jahre) beziehungsweise die betroffenen Zielgruppen (etwa geschwächtes Immunsystem aufgrund einer chronischen Erkrankung) in dieser schwierigen Situation nicht alleine lassen und sie mit einer Hilfsaktion dabei unterstützen, den Alltag so gut wie möglich zu bewältigen. Sollte man zu den gefährdeten Gruppen gehören und Bedarf an Einkäufen oder Apothekengängen haben, werden wir bestrebt sein, so rasch wie möglich diese Anliegen zu erledigen. Dieses kostenlose Service soll den Schutz der gefährdeten Personengruppen aufrechterhalten.“

Resonanz bisher nicht allzu groß

Die Aktion war, wie berichtet, vom Seniorenbund ins Leben gerufen worden. Zahlreiche Freiwillige haben sich bei Obmann Dieter Pöhlmann gemeldet und bieten ihre Hilfe an. Bisher ist die Resonanz nicht allzu groß, dennoch ist das Angebot wichtig.

Interessenten oder Angehörige von Interessenten haben die Möglichkeit, sich von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr ans Bürgerservice der Stadtgemeinde, 02782/83315-71, beziehungsweise buergerservice@gde.herzogenburg.at zu wenden. Außerhalb dieser Zeiten besteht die Möglichkeit, in dringenden Fällen Dieter Pöhlmann, 0676/5311911 oder dieter-poehlmann@aon.at, zu kontaktieren.