Herzogenburger Stiftskonvent ist wieder in Quarantäne

Dechant Mauritius Lenz wurde positiv getestet, die Krankheit zeigt sich zum Glück mit mildem Verlauf.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:28
Lesezeit: 1 Min
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Propst Petrus Stockinger, der ab und zu gerne selbst an der Orgel sitzt, ist wie seine Mitbrüder zurzeit in Quarantäne.
Foto: Hans Kopitz

Es war offenbar nur eine Frage der Zeit bis zum erneuten Auftreten einer Corona-Infektion im Stift. Nachdem Propst Petrus Stockinger bereits im Oktober 2020 an der Pandemie erkrankt war, wurde nun Dechant Mauritius Lenz positiv getestet, deshalb befinden sich die meisten Chorherren seit vergangenen Mittwoch in Quarantäne.

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Dieser Umstand brachte die Gottesdienstordnungen und auch sonstige pfarrliche Aktivitäten etwas durcheinander, im Stift und in den Pfarren konnten die Gottesdienste am Dreikönigstag dank Aushilfen beziehungsweise als Wortgottesdienste gefeiert werden, nur die Pontifikalvesper entfiel. Für das Pontifikalamt am Abend kam Prälat Maximilian Fürnsinn extra aus Klosterneuburg, der dort sein Anfang Juli als Administrator im Stift wirkt.

„Symptome, die einer Erkältung gleichen“

„Wir danken allen Menschen, die uns im Stift und in den Pfarren in der gegenwärtigen Situation zur Seite stehen. Dechant Mauritius geht es so weit gut, er verspürt lediglich Symptome, die denen einer Erkältung gleichen. Weitere Mitbrüder sind nach derzeitigem Stand der Dinge nicht infiziert, die zuständige Behörde hat dennoch vorsorglich eine Quarantäne verhängt. Es liegt in der Natur der Sache, dass man als Priester mit Menschen zu tun hat, auch in dieser Zeit. Ebenso selbstverständlich ist es, dass die Mitbrüder bei Gebet und Tisch täglich mehrfach in Kontakt stehen. Wir sind zuversichtlich, auch diese Situation gut zu meistern“, erklärt Propst Petrus Stockinger.