Herzogenburger JVP: „Akademie statt Schule“. Max Gusel möchte Lehre aufwerten und fordert Mindestlohn von 500 Euro. Außerdem verlangt er Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Oktober 2019 (14:45)
NÖAAB
Diskutierten über Arbeitswelt von morgen: Max Gusel, NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern (Mitte) und Silvia Hraby, Mitglied des Landespräsidiums der JVP NÖ.

Türkis trifft auf Türkis: Der NÖAAB lud JVP-Vertreter ein, um gemeinsam über die Arbeitswelt von morgen zu diskutieren.

Max Gusel, Stadtparteiobmann der Herzogenburger VP, ist dabei besonders die Lehre ein Anliegen: „Angestaubte Begriffe wie etwa Lehrlingsentschädigung oder Berufsschule wollen wir durch passendere Bezeichnungen wie Lehrlingslohn oder Berufsakademie ersetzen.“

Derzeit gebe es auch in der Bezahlung von Branche zu Branche große Unterschiede. Gusel: „Wir setzen uns daher für einen Mindestlehrlingslohn von 500 Euro ein. Außerdem muss einem Lehrling auch erleichtert werden, auf seinem weiteren Bildungsweg Akademiker werden zu können, weshalb wir hier eine Erhöhung der Durchlässigkeit nach oben fordern. Weiters wollen wir eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten und eine Entbürokratisierung der Arbeitsschutzregelungen, die den Lehrlingen oftmals eher im Weg stehen, denn unterstützen.“