Herzogenburger Parade-Gastronom „Fili“ Bertl ist tot. Wirten-Legende verstarb im 66. Lebensjahr, Verabschiedung am 9. September.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 07. September 2021 (11:19)
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Leopold „Fili“ Bertl verstarb im 66. Lebensjahr.
Kopitz

Nach langer Krankheit, aber doch unerwartet ist am Montag der ehemalige Zeitlos-Wirt Leopold „Fili“ Bertl gestorben. 1994 von ihm und seiner Frau Eveline gegründet, war das Café Zeitlos in der Kremser Straße eine Institution bis weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Am 15. April 1994 mit einem Bieranstich vom damaligen Bürgermeister Anton Rupp eröffnet, war es Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen.

Im gleichen Jahr veranstalteten die Bertls das erste Straßenfest vor dem Lokal, das dann in den Folgejahren seine Fortsetzung am Rathausplatz fand – und aus dem heraus dann das jährlich stattfindende Stadtfest entstand. Aber auch unzählige Events außer Haus wurden von ihnen initiiert und organisiert, darunter die Weinherbsteröffnungen, „Die ganze Stadt ist Galerie“ und die mittelalterlichen Markttage. Nach 25 Jahren wurde dann mit Ende 2019 das Zeitlos geschlossen. Leider hat sich bis jetzt kein Nachfolger gefunden.

Die Verabschiedung erfolgt bereits am Donnerstag, 9. September, um 14 Uhr mit einer Gedächtnisfeier in der Friedhofshalle, anschließend erfolgt die Überführung in das Krematorium.