Hunde im Blutrausch töteten Kater Struppi. Vierbeiner drangen in Garten ein und bereiteten dem 16-jährigen Haustier den Garaus. Der Halter ist bis dato unbekannt.

Von Peter Nussbaumer. Erstellt am 16. Juli 2019 (04:20)
privat
Ein Bild des Jammers: der totgebissene Kater „Struppi“ und die beiden streunenden Hunde im Vorgarten der Familie Harm.

Große Bestürzung herrscht im Hause der Familie Harm: Als sie nach einer Geburtstagsfeier am vergangenen Samstag um etwa 16.30 Uhr wieder heimkam, hatte ihr 16-jähriger Hauskater unfreiwillig den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten. Er lag totgebissen im Vorgarten.

Zwei freilaufende Hunde saßen vor ihrer „Beute“.

Robert Harm: „Unser ,Struppi‘, der vor längerer Zeit bei einem Unfall ein Bein verloren hatte, hatte keine Chance: Er konnte sich weder gegen die zwei Angreifer wehren, noch auf einen Baum fliehen.“

Die Hunde trugen Halsbänder, doch Besitzer der beiden streunenden Vierbeiner konnten nicht gefunden werden. Harm: „Es ist unerhört, dass die Hundehalter nicht darauf achten, dass ihre Tiere ordnungsgemäß verwahrt sind oder im Freien nur angeleint laufen. Der oder die Besitzer gehören zu Verantwortung gezogen.“

Ob es sich um Jagdhunde gehandelt hat, konnte ebenfalls nicht erkannt werden, jedenfalls war weit und breit kein Jäger zu sehen, der die Aufsicht über die Tiere hätte führen müssen. Die Familie Harm hat unverzüglich Anzeige erstattet und hofft, dass so etwas in Zukunft nicht mehr vorkommt.