Jubiläumsjahr mit über 6.000 Stunden. 150-jähriges Bestehen der Feuerwehr Herzogenburg-Stadt ist offiziell begangen worden. Bürgermeister dankte den Silberhelmen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 25. November 2019 (10:50)
135 Einsätze absolvierten Erich Dorwekinger, Alexander Neuber und Alexander Servus (von links) mit ihren Kollegen von der Stadtfeuerwehr bis jetzt im Jubiläumsjahr.
Kopitz

Im Sparkassensaal, nur unweit des ehemaligen Feuerwehrhauses am Rathausplatz, ging die offizielle Feier anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenburg-Stadt über die Bühne.

„In der Stiftsstadt taten sich am 19. November 1869 genau 63 Bürger und Ortsbewohner zusammen und gründeten die Freiwillige Feuerwehr. Dem Weitblick dieser 63 Herzogenburger ist es zu verdanken, dass sich dieser historische Tag heuer zum 150. Mal jähren kann“, erklärte Bürgermeister Christoph Artner.

Er dankte allen, die ihre Zeit für die Feuerwehr aufopfern: „Der Dank geht nicht nur an die Mitglieder, sondern auch an ihre Familien.“

Das Jubiläumsjahr 2019 war geprägt von einer Vielzahl an Veranstaltungen. Zwischen Florianifeier, Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb oder der Veranstaltung „Feuerwehr hautnah“ absolvierten die Silberhelme (bislang) nicht weniger als 135 Einsätze, 62 Übungen und über 500 weitere Tätigkeiten. Mehr als 6.000 unbezahlte Stunden wurden für die Bevölkerung geleistet – neben Familie, Arbeit und anderen Verpflichtungen.

An der Feier nahmen auch Vizebürgermeister Richard Waringer mit Gattin May Mujica, Altbürgermeister Franz Zwicker, Michael Prunbauer und Peter Völkl vom Roten Kreuz, Bezirksinspektor Günter Thalhofer, Sparkassendirektor Walter Dörflinger sowie Abschnittskommandant Helmut Czech, Franz Burgstaller (Ossarn) und Stefan Zwicker (Oberndorf/Ebene) teil.