Langmannersdorf: Brand in Heizraum war rasch gelöscht. Florianis aus fünf Wehren bekämpften die Flammen. Als Ursache steht Kurzschluss fest.

Von Peter Nussbaumer. Erstellt am 15. Oktober 2020 (03:44)
In kürzester Zeit waren die Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen in Langmannersdorf zu Stelle.
Feuerwehr Langmannersdorf

Am vergangenen Donnerstag ist kurz nach 19 Uhr die herbstliche Ruhe von den Sirenen des Feuerwehr-Unterabschnitts getrübt worden. Kevin Luger, der Sohn von Langmannersdorf Feuerwehrkommandanten Peter Luger, entdeckte Rauch, der aus dem Nachbarhaus drang, und löste die Alarmierung aus.

Innerhalb weniger Minuten waren 54 Einsatzkräfte aus allen fünf Wehren des Unterabschnitts (Langmannersdorf, Perschling, Murstetten, Kapelln und Thalheim) zur Stelle, um den Brand im Heizraum des Einfamilienhauses zu bekämpfen.

Wie sich später herausstellte, hatte ein Überdruckventil eines Boilers durch eine Fehlfunktion einen Kurzschluss ausgelöst, der in Folge die Isolierung des Boilers in Brand setzte. Da der Heizraum weiteres Gerümpel enthielt, war der Löschvorgang mit Vorsicht durchzuführen, konnte aber in Kürze erfolgreich beendet worden. Kommandant Peter Luger: „Gott sei Dank ist den Bewohnern nichts passiert, bei einer Frau stellte sich der Verdacht einer Rauchgasvergiftung als unbegründet heraus. Das Wohnhaus kam nicht zu Schaden, lediglich der Heizraum im hinteren Teil des Gebäudes wurde stark beschädigt.“

Nach rund zweieinhalb Stunden konnte „Brand Aus“ verkündet werden.

Der Dank des Kommandanten gilt allen Florianijüngern, den Einsatzkräften von Rotem Kreuz und Samariterbund, der Polizei und der EVN: „Die Zusammenarbeit klappte reibungslos.“