Region Herzogenburg: „Auch ohne Skipisten gibt es viel Angebot“

Eislaufplatz in Herzogenburg erfreut sich sehr großer Beliebtheit.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 04:59
Lesezeit: 2 Min
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Katharina Kitzler, Marie Grech, Ciara Dallarosa, Hannah Raithofer, Lara Burgstaller und Emilie Kirbis (von links) sind regelmäßige Besucher des Eislaufplatzes am Auring.
Foto: Hans Kopitz

Eislaufen, Winterwandern oder der Besuch in der Kletterhalle: Die Möglichkeiten, sich mit Sport fit zu halten, sind auch im Winter vielfältig.

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Witterungsbedingt war der Kunsteislaufplatz am Herzogenburger Auring von 29. Dezember bis 6. Jänner geschlossen. „Das warme Wetter – teilweise über zehn Grad plus – und der Wind, der die Kälte vom Boden wegbläst, haben uns zugesetzt, sodass wir den Platz schließen mussten. Aber inzwischen ist alles wieder in Ordnung, der Platz ist voll benutzbar und wurde gleich am ersten Öffnungstag gestürmt“, berichtet Kurt Schirmer, der dort regelmäßig Dienst versieht und gemeinsam mit den Eismeistern Erwin Nachbagauer und Hannes Blach dafür sorgt, dass der Platz auch voll einsatzfähig bleibt.

Der Eislaufplatz ist für viele Herzogenburger oft die einzige Möglichkeit, Wintersport zu betreiben, denn für viele Familien ist ein gemeinsamer Winterurlaub nicht leistbar. Und hier kann man sich jeden Tag, soweit es das Wetter zulässt, sportlich auszutoben. Auch Schulen aus der ganzen Umgebung nutzten die Gelegenheit, Sport im Freien zu betreiben, denn von Montag bis Freitag ist an den Vormittagen der Eislaufplatz für sie reserviert.

Aufgrund der am 11. Dezember 2021 kundgemachten Richtlinien zur aktuellen Verordnung ist der Zutritt für Erwachsene nur mit 2-G-Regel – geimpft/genesen – erlaubt (gilt auch für Begleitpersonen). Für Kinder von 12 bis 15 Jahren gilt der vollständig geklebte „Ninja-Pass“, er gilt auch über das Wochenende. Für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr ist kein Nachweis erforderlich. In Umkleidekabinen und WC gilt FFP2-Maskenpflicht, beim Eislaufen ist keine FFP2-Maske erforderlich.

Von der LUP-Wanderung bis hin zum Klettern

In der Landeshauptstadt müssen es ebenfalls nicht unbedingt zwei Bretter sein. „Auch ohne Skipisten und Langlaufloipen hat St. Pölten ein großes Angebot an Bewegungsmöglichkeiten im Winter. Vom Spazieren im Kaiserwald, einer Walkingrunde an den Seen, bis zur LUP-Wanderung quer durch die Landeshauptstadt“, berichtet Naturfreunde-Vorstand Heinz Hauptmann.

Er verbringt seine Freizeit selbst gerne im Stadtwald. Bei Schlechtwetter empfiehlt Hauptmann einen Besuch am Eislaufplatz der Naturfreunde. „Die Nachfrage ist zurzeit groß, der Eislaufplatz ist sehr gut besucht“, freut sich Hauptmann. Auch der Eiszauber am St. Pöltner Rathausplatz ist gut gebucht.

Die von den Naturfreunden organisierten Fahrten zu nahegelegenen Skigebieten und der Skikurs fallen heuer zum zweiten Mal Corona zum Opfer.

Als Alternative bieten die Naturfreunde St. Pölten wöchentliche „Nordic-Walking-Treffen“ an.

Auch beim Alpenverein verweist man auf die Sportmöglichkeiten in der Stadt. „Besonders beliebt ist momentan unsere Kletter- und Boulderwand in der Landessportschule St. Pölten“, erzählt Alpenverein-Vorstand Christian Gebath.

Die Corona-Vorgaben werden genau kontrolliert und der Sicherheitsabstand könne an den Wänden gut eingehalten werden. „Somit ist das vorgeschriebene Sicherheitskonzept komplett durchführbar“, versichert Gebath. Vom Verein organisierte Outdoor-Wanderungen und Skitouren seien bei St. Pöltnern ebenso beliebt. „Das Tourenprogramm von unserem Alpinteam bietet den Mitgliedern außerdem eine gute Möglichkeit, an geführten Skitouren oder Schneeschuhwanderungen teilzunehmen“, erklärt der Vorstand.

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