Niveau in der Region Herzogenburg ist konstant hoch. „Nibelungenhof“, „Balthasar“, „Gasthof zur Weintraube“ und das Gasthaus Nährer sind von den strengen Testern auch heuer wieder mit Hauben ausgestattet worden. Von Alex Erber, Günther Schwab,

Erstellt am 24. Oktober 2017 (05:49)
NOEN

Der Restaurantführer Gault Millau hat wieder in ganz Österreich den Spitzenköchen über die Schulter geblickt. Neuerlich haben die Tester bestätigt, dass man in der Region Herzogenburg auf hohem Niveau isst.

Traismauer wieder im Spitzenfeld

Abermals im landesweiten Spitzenfeld befindet sich Starkoch Rainer Melichar aus Traismauer. In der Römerstadt gibt es gleich zwei Haubenrestaurants unter einem Dach. Denn gemeinsam mit seiner Gattin Elisabeth betreibt Melichar den Familienbetrieb, der aus dem „Nibelungenhof“ und dem „Gasthof zur Weintraube“ besteht. Die Küche im „Nibelungenhof“ wurde wieder mit 16 Punkten, das sind zwei Hauben, bedacht. Für den „Gasthof zur Weintraube“ gab es 13 Punkte, also eine Haube.

„Natürlich freut es mich, wenn von den Gästen als auch den Fachjuroren unsere ,gutbürgerliche‘ und ,ehrliche‘ Küche geschätzt und sehr positiv bewertet wird“, so der gebürtige Fischamender, der in Spitzengastronomiebetrieben in ganz Österreich gearbeitet hat, ehe er nun schon seit einigen Jahren als Chefkoch im eigenen Betrieb tätig ist.

Freude herrscht auch im Schloss Walpersdorf

„Natürlich sind wir stolz, dass wir die Qualität halten und mit den 15 Punkten die zweite Haube behalten konnten“, erklärt der Küchenchef vom „Balthasar“, Roland Pieber. Seine Crew und er hoffen, dass es so weitergeht. Ob eine dritte Haube erstrebenswert wäre? Na, ja, schau’n wir mal, eigentlich reichen aber die zwei. Die Gäste sind zufrieden und wir sind es auch“, so Pieber, der auch schon im Landhaus Bacher und im Golfclub Fontana aufgekocht hat.

„Der Gast soll sich bei uns wohlfühlen"

Das Gasthaus Nährer in Rassing unter Chefkoch Michael Nährer konnte auch heuer wieder seine kulinarischen Leistungen eindrucksvoll bestätigen. Der „Junge Wilde“ zeigt sich sehr froh über das Ergebnis und bedankt sich vor allem bei seinen treuen Stammgästen: „Der Gast soll sich bei uns wohlfühlen, neben dem Essen ist vor allem eine professionelle und freundliche Betreuung sehr wichtig für uns.“

Im Reigen der Spitzenköche befindet sich auch der Stollhofner Peter Heneis, der im Traditionsgasthaus Figl in St. Pölten-Ratzersdorf aufkocht: 13 Punkte, eine Haube.

Umfrage beendet

  • Hype um die Hauben: Köche überschätzt?