Spielplatz-Offensive läuft jetzt richtig an. Gemeinderat Traismauer: Verbesserungen soll es in den Katastralgemeinden Hilpersdorf, Oberndorf/Gebirge, Stollhofen und Waldlesberg geben.

Von Günther Schwab. Erstellt am 24. Juli 2021 (04:31)
Spielplatz
Symbolbild
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ÖVP-Stadträtin Veronika Haas: „Setzen uns schon seit längerer Zeit für Spielplätze ein.“
NOEN

Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ist eingehend über die Spielplatzoffensive debattiert worden, die von der ÖVP gestartet wurde. Letztlich gab es einen Konsens.

Bereits im Vorfeld hat die ÖVP mit der Forderung nach einem Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe des Badesees und weiteren „Anregungen“ (die NÖN berichtete) aufhorchen lassen. „Gemeinderat Markus Wallnberger setzt sich bereits seit April für die Spielplätze ein. In Hilpersdorf begann er unter Mithilfe der ÖVP-Gemeinderatskollegen, die Sandkisten vom Unkraut zu befreien und mit frischem Sand und Spielzeug auszustatten“, berichtete ÖVP-Gemeindeparteiobfrau und Stadträtin Veronika Haas.

Danach wurde die Idee eines Spielplatzes am Gemeindegrundstück beim Badesee geboren, wozu es nun im Gemeinderat einen schriftlichen Antrag gab. Er beinhaltete auch die Verbesserung und Erweiterung des Hilpersdorfer Spielplatzes.

„Ich lade zu Begehung auchdieOpposition ein“

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SPÖ-Stadtrat Admir Mehmedovic: „Werden bei Begehung Handlungsbedarf erheben.“
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Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es auch Änderungen bei den Zuständigkeiten im Stadtrat. Künftig wird Admir Mehmedovic (SPO) auch für die Spielplätze verantwortlich sein. „Ähnlich wie bei den Sportplätzen in Traismauer, wo es eine gemeinsame Begehung gegeben hat und der Handlungsbedarf erhoben wurde, wird auch bei den Kinderspielplätzen, die in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fallen, vorgegangen. Nach einer Begehung, dazu lade ich auch die Opposition herzlich ein, wird es eine Liste der Maßnahmen geben“, erklärte er.

Letztlich wurden für die Neugestaltung des Spielplatzes in Oberndorf am Gebirge (Anmerkung: unmittelbar neben beim Sportplatz) und für Adaptierungen beziehungsweise Ergänzungen bei den Spielplätzen in Stollhofen und Waldlesberg ein Kostenrahmen von 50.000 Euro beschlossen. Vorbehaltlich einer positiven Genehmigung als Projektes der Stadterneuerung, besteht die Möglichkeit einer Förderung von bis zu 50 Prozent der Kosten.