Dammstraße soll 2015 verlegt werden. Zusammen mit der neuen Georg-Fischer-Zufahrt soll ein weiterer Kreuzungspunkt auf der Wiener Straße geschaffen werden.

Von Thomas Werth. Erstellt am 01. Oktober 2014 (07:04)
NOEN, Hans Kopitz
An dieser Stelle sollen künftig Wiener Straße, Dammstraße und die Zufahrt zur Firma Georg Fischer einen neuen Kreuzungspunkt schaffen. Die Ausfahrt aus dem Parkplatz soll dann in die durch die Au verschwenkte Dammstraße münden.
Im kommenden Jahr soll das Ende der Dammstraße Richtung Osten verlegt werden und zusammen mit der neuen Zufahrt zur Firma Georg Fischer einen weiteren Kreuzungspunkt auf der Wiener Straße schaffen. Circa 80 Meter der Dammstraße sollen vor der Kreuzung mit der L 110 durch die Au zum bestehenden Georg Fischer-Parkplatz verschwenkt werden.

„Bereits jetzt Rückstau bis auf den Zebrastreifen“

Ausschlaggebend für diese Maßnahme war die Erweiterung von Georg Fischer. „Es war immer klar, wenn Georg Fischer baut, dann braucht das Unternehmen eine neue Zufahrt. Bereits jetzt bildete sich, wenn zwei bis drei Lkw gleichzeitig anlieferten, immer ein Rückstau, der teilweise bis auf den Zebrastreifen zurückreichte“, erklärt Stadtamtsdirektor Kurt Schirmer.

Die Verlegung der Dammstraße solle dementsprechend eine Anhebung der Verkehrssicherheit mit sich bringen. Zusätzlich können durch die neue Führung der Straße auch Linksabbiegestreifen zur neuen Georg-Fischer-Zufahrt und zur verlegten Dammstraße geschaffen werden.

Parkplatz-Ausfahrt wird in Dammstraße münden

Durch die bauliche Maßnahme wird sich auch die Zu- und Ausfahrt zum Georg-Fischer-Parkplatz ändern, die künftig über die Dammstraße erreichbar sein wird. „Auch dadurch kann nach Rücksprache mit dem Verkehrssachverständigen eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit erreicht werden“, so Schirmer.

Ursprünglich war geplant, dass die Arbeiten bereits vor dem Badebetrieb 2015 abgeschlossen sein werden. „Ich bin aber skeptisch, ob sich das ausgehen wird“, so Schirmer, der aber gleichzeitig Entwarnung gibt: „Die bestehende Dammstraße kann ja solange unberührt bleiben, bis die neue Straßenführung benützbar ist.“

Was passiert mit dem nicht mehr genutzten Teil der Straße?

Der Geh- und Radweg, soll – wie berichtet – nicht verändert werden. Was mit jenem Teil der Dammstraße passieren wird, der danach nicht mehr benutzt werden wird, ist noch nicht geklärt. „Ein Teil wird eventuell weggefräst, der Rest könnte mit Blumentrögen und anderen optischen Gestaltungsmöglichkeiten verändert werden“, blickt Schirmer in die Zukunft.

Gerüchte, die Dammstraße könne zusammen mit der Karl Grundmann-Straße künftig dauerhaft als Einbahn geführt werden, kann Schirmer nicht bestätigen. „Das ist noch nie behandelt worden und ist auch nicht beabsichtigt. Woher die Gerüchte kommen, weiß ich nicht.“