Zukunft ist völlig ungewiss. Drei Jahre nach Schließung: Krankenanstalten- Verbund will das Areal einer „nutzbringenden Verwendung zuführen.“

Von Alex Erber. Erstellt am 26. Februar 2019 (04:06)
Das Tor des Geriatriezentrums St. Andrä bleibt fest verschlossen. Der KAV möchte das Areal einer „nutzbringenden Verwendung zuführen.“
Hans Kopitz

„Der Krankenanstalten-Verbund hat das Objekt in die Eigenverwaltung übernommen und ist bestrebt, es einer nutzbringenden Verwendung zuzuführen“, erklärt Marion Wallner vom „Vorstandsbereich Kommunikation“ auf NÖN-Anfrage zur Zukunft des Geriatriezentrums St. Andrä.

Wie mehrmals ausführlich berichtet, hat es Ende 2015 seine Pforten beschlossen, die Verwaltung und Instandhaltung übernahm gegen Bezahlung indessen die Stadtgemeinde; bis Ende des Vorjahres, als der von Herzogenburg angestrebte Kauf des Areals nach jahrelangen und zähen Verhandlungen endgültig platzte, weil die finanziellen Forderungen des Krankenanstalten-Verbundes mit den Vorstellungen der Stadtgemeinde nicht kompatibel waren.

Ursprünglich geplant war der sofortige Wiederverkauf an zwei Wohnbaugenossenschaften, zuletzt war die Unterbringung von Polizeischülern angedacht.