Biomin macht Säue fit. Erber Group beteiligt sich an Riesen-Forschungsprojekt. Das soll Futtermittelproduktion besser und nachhaltiger machen.

Erstellt am 27. März 2017 (11:56)
NOEN, BIOMIN, Getzersdorf
Biomin-Forschungsdirektor Gerd Schatzmayr (rechts) und Martin Wagner von der Veterinärmedizinischen Universität Wien hoffen auf gute Forschungsergebnisse.

Die Nahrungs- und Futtermittelproduktion soll besser, sicherer und nachhaltiger werden. Das ist das Ziel eines 16-Millionen-Euro-Forschungsprojekts. Ein wichtiger Beitrag könnte dazu aus Getzersdorf kommen: Biomin ist als eines von 40 Unternehmen samt sechs wissenschaftlichen Partnern aus fünf Ländern an dem Großprojekt beteiligt.

Das Unternehmen der Erber Group mit Hauptsitz in Getzersdorf wirkt an drei verschiedenen Projekten mit. Das erste beschäftigt sich mit dem Nachweis von Mykotoxinen (Schimmelpilzgilfte) im Getreide.

Für die Darmgesungheit von Schweinen

Das zweite Projekt beschäftigt sich mit der Erforschung der Wirkung eines pflanzlichen Futterzusatzes auf die Darmgesundheit von Schweinen. „Die Forschung hat bereits entzündungshemmende und darmbarriere-schützende Eigenschaften pflanzlicher Wirkstoffen gezeigt, die zur Verbesserung der Darmgesundheit führen“, erklärt Biomin-Forschungsdirektor Gerd Schatzmayr. Er ergänzt: „Unser Ziel ist es, das noch weiter zu erforschen.“

Das dritte Projekt beschäftigt sich mit Antibiotikaresistenzen im Verdauungstrakt von Tieren und wie diese von Futterzusätzen beeinflusst werden. „Als eine Schlüsselfigur bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die Futter- und Lebensmittelbranche sehen wir einen guten Grund darin, dabei unsere Kompetenzen in Forschung und Entwicklung einzusetzen“, erklärt Schatzmayr die Entscheidung, an dem Projekt mitzuwirken.