Spaß statt Kampfgeist steht im Vordergrund. GSR-Mannschaft nahm heuer das (vorläufig) letzte Mal an der Meisterschaft teil. Nun gibt es jede Woche das „GSR-Kickerl“ – auch für ältere und weniger sportliche Fußballfans.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 06. Juli 2019 (03:51)
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Gemeinschaft statt Wettkampf: So lautet das Motto der GSR. Statt regelmäßigem Training für die Hobbyliga-Meisterschaft gibt es deshalb nun das GSR-Kickerl für alle Alters- und Leistungsgruppen. Im Anschluss daran darf natürlich ein kühles Bier nicht fehlen.

Ein Meistertitel, zwei zweite und fünf dritte Plätze: Die Gesellschaftsrunde (GSR) verzeichnete in den vergangenen Jahren bei den Fußball-Hobbyliga-Meisterschaften durchaus Erfolge. Trotzdem ging für das Team gerade die letzte Saison zu Ende. „Aus unterschiedlichen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, nicht mehr an der Meisterschaft teilzunehmen“, erzählt GSR-Fußball-Obmann David Rauscher.

Einer dieser Gründe ist die geplante Neuausrichtung der GSR. Das erklärte Ziel ist es, ein Freizeitverein für alle Sport-, Alters- und Interessengruppen zu werden. „Wir haben gemerkt, dass immer wieder auch ältere Leute zu unseren Fußball-Trainings gekommen sind. Die wollten aber nicht an der Meisterschaft teilnehmen, sondern nur zum Spaß spielen“, berichtet Rauscher. Dazu haben sie jetzt auch die Möglichkeit: Statt des wöchentlichen Trainings wurde das sogenannte „GSR- Kickerl“ eingeführt.

Jeden Dienstag um 18.30 Uhr treffen einander alle Fußball-Begeisterten am Platz in Inzersdorf. Es wird ein Match auf kleine Tore gespielt, anschließend gibt es ein gemütliches Zusammensitzen in der Kantine. „Der Vorteil davon ist, dass hier wirklich jeder unabhängig von Leistungsvermögen oder Alter teilnehmen kann. Wir freuen uns über Neuzugänge“, meint der Sektion-Fußball-Obmann.

„Am GSR-Kickerl kann jeder unabhängig von Leistungsvermögen oder Alter teilnehmen. Wir freuen uns über Neuzugänge.“ David Rauscher (GSR)

Konzentrieren wollen sich die Hobby-Sportler nun vor allem auf Freundschaftsspiele und Hobby-Turniere bei Sportfesten und anderen Vereinen.

Gelöst wurde mit der Neuausrichtung der GSR-Kicker übrigens auch gleich noch ein zweites Problem: „Der SC Getzersdorf hatte in der Vergangenheit oft Probleme, eine Reserve-Mannschaft zusammenzustellen, viele von uns haben immer wieder ausgeholfen.“ Einige GSR-Mitglieder verstärken nun fix die Mannschaft des Nachbar-Vereins.