Aufwand war zu groß: Union nun zweigeteilt. Die Jugendarbeit bleibt beim Verein, die vielfältigen Angebote für die Erwachsenen und Senioren sind ausgelagert worden.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 07. September 2017 (03:20)
Seit 60 Jahren in der Sportunion und seit 30 Jahren der Kopf: Elisabeth Süß.
NOEN, privat

Schon seit einiger Zeit brodelt es heftig in der Gerüchteküche, dass es in der Turn- und Sportunion in der Wiener Straße Veränderungen gibt und dass nichts mehr so sei wie früher.

„Irgendwie stimmt es schon, dass es nicht mehr so ist wie früher, aber das betrifft nicht das große Bewegungs- und Turn-Angebot, das bleibt wie vorher“, versichert Elisabeth Süß, seit 50 Jahren Trainerin, seit 30 Jahren der „Kopf“ und seit zehn Jahren Präsidentin der Turn- und Sportunion.

„Der Betrieb und der Aufwand sind inzwischen zu groß geworden."

Süß: „Der Betrieb und der Aufwand sind inzwischen zu groß geworden. Es sind 14 Trainer in der Bewegungspraxis und zwölf in der Physiopraxis tätig, sodass ich es ganz einfach nicht mehr schaffe. So arbeitet nun jeder selbstständig und rechnet auch so ab.“

Das Angebot, das unter „fit2gether“ läuft, ist vielseitig und reicht von Feel-Good-Gymnastik über Biodance und Bodyshape bis Smovey und Seniorengymnastik.

Bei der „Jungen Sportunion“ bleibt alles wie bisher. Hier gibt es am Mittwoch in der Freizeithalle Eltern-Kind-Turnen, Kinderturnen und Schülerturnen und am Freitag in der Turnhalle am Schillerring Free Running. Im Bewegungszentrum in der Wiener Straße werden am Montag Dance-Mix for Kids und Modern-Dance Jugend, am Freitag Bewegungsraum für Kinder und am Samstag Kindertanz/Ballett und Poledance for Kids angeboten. „Wir werden sehen, wie sich das in der ,Jungen Union‘ weiterentwickelt und wer es weiterführt - ich blicke jedenfalls positiv in die Zukunft“, so Süß.