Eltern sind im Advent besonders gefragt. Herzogenburger Pfarrmoderator Mauritius Lenz: „Fehlender Kontakt für Wachstum im Glauben nicht förderlich.“

Von Red. Herzogenburg. Erstellt am 02. Dezember 2020 (03:00)
Pfarrmoderator Mauritius Lenz ist in engem Austausch mit jungen Gläubigen: Er hat als Nikolaus immer die Jungscharkinder besucht.
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„Der Advent ist eine Zeit, in der junge Familien und Kinder, vor allem jene, die sich auf die Erstkommunion vorbereiten, im Gottesdienst besonders angesprochen werden“, sagt Pfarrmoderator Mauritius Lenz. Er weiß es ganz genau, steht er doch selbst oft als Nikolaus zur Verfügung, ist in regem Kontakt mit den Kindern.

Der Lockdown erfordere jedoch, andere Wege zu gehen, um diese Zielgruppe zu erreichen und sie auf Weihnachten hin geistlich zu begleiten. Len: „Die sozialen Medien bieten gute Möglichkeiten, etwa Gestaltungsvorschläge für die Feier der Adventsonntage zu Hause auf die Pfarr-Homepage oder in WhatsApp-Gruppen zu stellen.“ Den Verantwortlichen in der Pfarre sei es ein großes Anliegen, der jüngsten Generation das Gefühl zu geben, dass sie willkommen ist. „Dennoch ist nicht zu leugnen, dass der fehlende Kontakt mit der Feiergemeinschaft in der Kirche für das Wachstum im Glauben nicht gerade förderlich ist. Umso mehr sind jetzt die Eltern gefragt, praktizierte Religiosität für die Kinder erfahrbar zu machen“, erklärt der Pfarrmoderator.