Gerüstet für den Winter dank Bauhof-Mitarbeitern. Die Mitarbeiter des Bauhofs leisten alljährlich ihren Beitrag für ein lebenswertes Herzogenburg. Vor allem zum Jahreswechsel gab es noch einiges zu tun.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 09. Januar 2020 (06:31)
So sah es am Neujahrstag an einigen Plätzen der Stiftsstadt aus, die von den Bauhofmitarbeitern bis Mittag geräumt waren.
Kopitz

Obwohl sich die Kinder für Weihnachten und Jahreswechsel ein bisschen Schnee gewünscht hätten, sind die Bauhofmitarbeiter froh, dass sie zu den Feiertagen verschont geblieben sind. „Wir sind zwar gerüstet für den Winter und haben auch die ersten Streueinsätze hinter uns, aber natürlich ist es uns – wie vermutlich auch den Autofahrern – lieber, wenn kein Schnee auf den Straßen liegt.“

Mit dem Jahreswechsel kann der städtische Bauhof offiziell auf ein arbeitsintesives Jahr zurückblicken – und trotzdem ist alles klaglos über die Bühne gegangen. Bauhofleiter Josef Werner freut sich gemeinsam mit seinen Arbeitern, dass sie auch 2019 ihren Beitrag für ein lebens- und liebenswertes Herzogenburg leisten konnten. Über Arbeitsmangel konnten sich die Bauhofmitarbeiter trotzdem nicht beklagen – so gab es in den letzten Wochen des Jahres den Auf- und Abbau der Hütten für den Herzogenburger Advent, das Aufstellen der beiden riesigen Christbäume oder die Reinigung des Stiftsparkplatzes gleich am Neujahrstag. Obwohl die Papierkörbe teilweise schön gefüllt waren, lag noch genug Material vom Silvesterschießen am Boden herum.

Außerdem mussten die Containerplätze gereinigt werden – und nicht zu vergessen – die Vorbereitung für den ersten kulturellen Höhepunkt: das Neujahrskonzert in der Anton Rupp-Freizeithalle. Damit wird es heuer aber nicht beim einzigen Aufbau bleiben, denn daneben stehen in diesem Jahr noch neben anderen Festen das Integrations- oder auch Stadtfest an.

Viele Arbeiten der Bauhofmitarbeiter werden mittlerweile als selbstverständlich angenommen oder gar nicht erst wahrgenommen, wie zum Beispiel die Errichtung und Erhaltung der Spielplätze – einschließlich Sportanlagen und Erlebnisbad –, Reparaturarbeiten an Kindergärten und Schulen, die Pflege der vielen Sträuchern und Rabatten, wo sie, so Bauhofleiter Werner, „inzwischen in dankenswerter Weise von Privatpersonen starke Unterstützung finden“.