Halbzeit bei NÖKISS: Der Start ist gelungen. Mini-Format bot ein abwechslungsreiches Programm. Andreas Kickinger: „Gäste haben Ruhe genossen.“

Von Hans Kopitz. Erstellt am 02. September 2020 (04:22)
Im Eselland standen nicht Annika Hofbauer, Paulina Keiblinger und Theresa Brödlich (von links) im Mittelpunkt, sondern Hubert, der Esel, der die Streicheleinheiten der jungen Damen sehr genoss.
Hans Kopitz

Es ist Nökiss-Halbzeit – und die Kinder freuen sich schon auf kommendes Wochenende, wenn am Freitag, Samstag und Sonntag die zweite Hälfte über die Bühne geht. Es ist coronabedingt alles etwas anders als in den vergangenen Jahrzehnten, das war den Veranstaltern von Anfang an klar – aber sie wollten das Kinderfest nicht ausfallen lassen. „Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass in diesem Jahr vieles anders ist, das das Treffen zahlloser Bekannter ist unter Covid-19-Bedingungen einfach nicht möglich. Aber wir werden uns sehr bemühen, trotz aller Widrigkeiten ein tolles Erlebnis zu bieten“, erklärt Andreas Kickinger, Sprecher des Nökiss-Leitungsteams, schon vor Beginn von Österreichs größtem Kinderkulturfestival.

Vom Kindertheater bis zu Stabpuppen

Und sie haben sich wirklich bemüht, sowohl Bernhard Fibich, der zum Mitsingen einlud, das „MoKi“ Mobile Kindertheater, das den Kindern mit Hilfe von Märchenfiguren die Welt hinter der Bühne eröffnete, oder Mai Cocopelli, die „das Monster in ihr“ so richtig herausließ. Sie versuchte, mit ihren Melodien und Texten Kinder zu stärken und zeigte ihnen, wie sie mit Liedern ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können.

Mit Stabpuppen verschiedener Größe erzählte und spielte das „Theater im Ohrensessel“ das Märchen Rapunzel, wobei es einige Überraschungen und Musik von fremden Klanginstrumenten gab.

Und wenn alles ausfällt, die Lagerfeuermesse darf nicht ausfallen, hieß es schon vor Beginn vor allem unter den Jugendlichen. Und sie ist nicht ausgefallen: Das Wetter spielte mit und so wurde es wirklich eine schöne Feier, bei der auch die Erstkommunion-Kinder ihren Teil dazu beisteuerten.

„Wir haben trotz der derzeitigen Situation von den Leuten den Zuspruch erhalten, dass sie es schätzen, dass wir das Fest, wenn auch heuer kleiner ist, nicht ausfallen ließen. Für die Mitarbeiter war es zwar ungewohnt, dass es keine großen Kinderscharen gab, aber die Gäste haben es genossen, dass es eher ruhig war – sowohl bei den Werkstätten als auch auf dem Gelände“, freut sich Andreas Kickinger.