Illegale Ablagerungen am Windschutzgürtel nehmen zu. Illegale Müllblagerungen in Herzogenburg nehmen zu. Landwirtschaftsausschuss unter Leitung von VP-Stadtrat Gusel sagt Müllsündern nun Kampf an.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 26. Juni 2020 (03:35)
Die beiden Stadträte Max Gusel (VP) und Herbert Wölfl (SP) inspizierten die an der Kleinen Barockstraße östlich der Stadt gelegenen Windschutzgürtel, wo die Abfall-Ablagerungen immer mehr werden.
Hans Kopitz

Die Stadt möchte gegen Müllsünder ab sofort kompromissloser vorgehen.

Anfang Juni konnte auch der Landwirtschaftsausschuss unter der Leitung von VP-Stadtrat Max Gusel seine Arbeit wieder aufnehmen.

„Wird man bei der Ablagerung erwischt, warten auf den Täter saftige Strafen.“ SP-Stadtrat Herbert Wölfl

Neben der anstehenden Sanierung der Feld- und Güterwege mussten sich die Ausschussmitglieder mit einem weniger schönen Tagesordnungspunkt beschäftigen, nämlich der stark zunehmenden illegalen Ablagerung von Müll und Grünschnitt im Bereich der Windschutzgürtel.

Dabei hat das Verbot der Grünschnitt-Entsorgung in der freien Natur gute Gründe. „Mit den Gartenabfällen landen Nährstoffe im Wald, die dessen Gleichgewicht durcheinandergeraten lassen“, erklärt Gusel.

Nicht selten führt eine Ablagerung dieser Art zur Entstehung weiterer wilden Müllkippen denn auch Autoreifen, Autobatterien und Kühlschränke mussten von den Mitarbeitern der Gemeinde in der Vergangenheit aus den Windschutzgürteln mühsam geborgen und entsorgt werden.

Künftig werden auch Hinweisschilder auf das Verbot der Müllablagerung hinweisen. „Wird man bei der Ablagerung erwischt, warten auf den Täter saftige Strafen“, kündigt SP-Stadtrat Herbert Wölfl an. Über Hinweise und Beobachtungen sind die Vertreter der Stadtgemeinde dankbar: „Wir werden sie dann umgehend an die Polizei weiterleiten.“