Kein Tag ohne Arbeiten beim städtischen Bauhof

Herzogenburg: Die Belegschaft hat in den ersten Tagen des neuen Jahres viel zu tun. Steinpark in der Kirchengasse wurde vom Wuchs befreit.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 11:05
Lesezeit: 2 Min
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Während Martin Bielitz und Josef Werner in der Kellergasse die Äste und Sträucher wegschnitten, machten sich Erich Schwarz und Johann Pemmer in luftiger Höhe an den Bäumen zu schaffen.
Foto: Hans Kopitz

Auch heuer blickt der städtische Bauhof auf ein arbeitsintensives Jahr zurück, das ohne größere Schwierigkeiten und ohne Unfälle über die Bühne gegangen ist. Bauhofleiter Josef Werner ist mit seinen Arbeitern zufrieden, dass sie wieder zu einem lebens- und liebenswerten Herzogenburg beitragen konnten.

Die Kinder hätten sich für Weihnachten und den Jahreswechsel vielleicht ein bisschen Schnee gewünscht, aber die Bauhofmitarbeiter waren froh, dass sie zu den Feiertagen verschont geblieben sind. „Wir sind zwar für den Winter gerüstet und haben bereits 25 Tonnen Salz verstreut, aber es ist uns – wie auch den meisten Verkehrsteilnehmern – lieber, wenn kein Schnee auf den Straßen liegt.“

In den vergangenen Wochen sind einige der gewohnten Arbeiten entfallen.

Dazu zählen der Auf- und Abbau der Hütten zum „G’miatlichen Herzogenburger Advent“ oder zu „Charlys Winterlandschaft“, beide sind der Pandemie zum Opfer gefallen, und auch die Vorbereitungsarbeiten für das Neujahrskonzert in der Anton Rupp-Freizeithalle gab es nicht, das Konzert wurde auf den 27. März verschoben. Dennoch kam bei den Mitarbeitern keine Langeweile auf. So mussten die beiden riesigen Christbäume aufgestellt werden, sie warten bereits auf ihre Demontage, der Stiftsparkplatz wurde nach dem Silvesterschießen gründlich gereinigt und auch der Steinpark in der Kirchengasse wurde vom alten Wuchs befreit, denn mit der Neugestaltung soll ja in den nächsten Monaten begonnen werden.

Erhaltung der Spielplätze bis Kanalreinigung

Außerdem müssen die Güterwege freigeschnitten, Baumrodungen durchgeführt und die Bäume zurückgeschnitten sowie der Bewuchs bei den Rückhaltebecken in Ederding, Angern und am Hainerberg entfernt werden. Wenn das Wetter es erlaubt, werden die Kanalreinigung vorgenommen und die Regenschächte ausgesaugt sowie die lange Friedhofsmauer freigeschnitten.

Zu den Arbeiten zählen auch die Erhaltung der Spielplätze und der Sportanlagen, die Reparaturarbeiten an Kindergärten und Schulen sowie die Pflege der Sträucher und Rabatte, wobei man hier von Privaten unterstützt wird.