Lärm wegen S33: Anrainerin will es genau wissen. S 33: Geplagte Anrainerin borgte sich ein Messgerät aus. Die Ergebnisse sollen der Asfinag zur Verfügung gestellt werden.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 10. Dezember 2019 (04:02)
Daniela Trauninger mit dem Messgerät in ihrem Garten; im Bild mit Christoph Artner und Richard Waringer.
Hans Kopitz

Nicht nur die Aufeld- und Bachgassler beschweren sich schon seit vielen Jahren über den immer stärker werdenden Verkehr auf der S 33 und den damit verbundenen Lärm. Seit auch viele Wiener von der Westautobahn kommend über Krems in die Bundeshauptstadt fahren, wird es für diese Anrainer immer unerträglicher. Es klagt die Ossarner Bevölkerung, vor allem jene Bürger, die westseitig wohnen.

Messungen der Asfinag haben ergeben, dass der Lärm nicht ausreicht, um dagegen Maßnahmen zu ergreifen.

Nun hat sich eine Bewohnerin aus der Wiesfeldstraße bei einer Firma, bei der Messgeräte hergestellt werden, ein solches ausgeborgt und ihrem Garten aufgestellt: „Ich wollte es einfach einmal probieren, denn dann hat man einen Richtwert, ob es wirklich so laut ist, oder ob wir es hier nur so empfinden. Im Sommer können wir den Garten gar nicht richtig ausnützen, so stark ist der Lärm.“

In der Vorwoche lud Daniela Trauninger Stadtchef Christoph Artner und Vizebürgermeister Richard Waringer ein, damit sie sich von der Messung überzeugen können. Beendet wurde das Treffen mit dem Vorschlag, die Messergebnisse der Asfinag zukommen zu lassen, damit geklärt werden kann, ob die subjektive Wahrnehmung mit der objektiven übereinstimmt.