Narren sind für ihre Auftritte gut gerüstet. Die Gilde beleuchtet wieder in unnachahmlicher Weise politische, kulturelle und gesellschaftliche Höhepunkte.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 16. Januar 2018 (05:17)
Hans Kopitz
Belinda Schäffel, Walter Minarik und Erwin Fischer (von links) nahmen im Vorjahr die langen Wartezeiten bei Arztterminen aufs Korn. Aber das ist ja längst Vergangenheit: Heuer kommt etwas Neues dran. 

Mit einem attraktiven Programm startet die Oberndorfer Faschingsgilde am kommenden Samstag, 20. Jänner, zu den fünf Faschingssitzungen im heurigen Jahr, die natürlich wieder im Volksheim über die Bühne gehen. Schon seit vielen Wochen feilen die Oberndorfer Narren am Programm - es gibt aber auch Einige, das erst kurz vor der Generalprobe fixiert wird.

In gewohnter Weise stehen wieder Gildenpräsident Erich „Bauchi“ Böck, Walter Minarik, Belinda Schäffel, Erwin Fischer, Georg Högl, die OHE-Tänzer, die gesamte Track-Familie – nicht zu verwechseln mit der legendären Trapp-Familie – die Wurzls und Vizebürgermeister Christoph Artner mit allen Vertretern der Gilde auf der Bühne und bringen in bewährter Weise unter der Regie von Josef Köber, politische, kulturelle und gesellschaftliche Höhepunkte des vergangenen Jahres.

Neue Regierung und neues Rathaus

Nicht nur die Regierungsbildung und der Neubau des Rathauses geben Einiges her, auch „ewige“ Baustellen in der Stiftsstadt, die man schon seit vielen Jahren besingt, werden nicht außer Acht gelassen. Was sonst noch dabei ist, soll Überraschung sein, denn als beim Faschingwecken im November der Bürgermeister gefragt wurde, ob es Neuigkeiten gibt, die bei den Sitzungen verwertet werden könnten, meinte Zwicker nur: „Nicht viel los - und es sind alle sehr brav.“

Wie immer werden zur Generalprobe die Bewohner des Pflege- und Betreuungszentrums am Schillerring und die Pensionisten, die die Mindestpension beziehen, eingeladen, die mit einer Jause bedacht werden. Die Faschingssitzungen finden am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Jänner, sowie Freitag, 26., Samstag, 27., und Sonntag, 28. Jänner, statt. Beginn ist Freitag und Samstag um 19 Uhr - nicht wie zuletzt um 19.30 Uhr -, Sonntag um 17 Uhr.