ÖKB feierte Jubiläum. Bei der 25. Friedensmesse wurde gleichzeitig auch das 140-jährige Bestehen des Kameradschaftsbundes zelebriert.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 17. August 2018 (05:43)
Ehrungen gab es für Hermann Feiwickl, Karl Gramer, Hans-Richard Neuhauser, Erich Fink und Erich Hauptmann (Zweiter bis Sechster von links). ÖKB-Vizepräsident Johann Glöckl (links) sowie Wolfgang Schatzl, Hans-Michael Blauensteiner, Bürgermeister Franz Zwicker und Karl Günsthofer gratulierten herzlich (von rechts).
Hans Kopitz

Gleich mehrere Anlässe zum Feiern gab es am vergangenen Sonntag. Nicht nur war es die 25. Friedensmesse in der Wallfahrtskirche Heiligenkreuz, sondern auch der Österreichische Kameradschaftsbund, Stadtverband Herzogenburg, feierte bei der Messe sein 140-jähriges Bestehen.

Bei allen Ansprachen der zahlreichen Ehrengäste, aber auch bei der Predigt von Pfarrer Johannes Schörgmayer, ging es um den Frieden, der in diesen Zeiten wie auch in den vergangenen keine Selbstverständlichkeit ist und jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden muss. „140 Jahre eine Organisation zu führen, in einer Zeit, in der zwei Weltkriege stattgefunden haben und wo sich viel verändert hat, ist für einen Obmann nicht immer einfach. Und es werden auch in Zukunft viele Veränderungen auf uns zukommen, die wir bewältigen müssen, wir werden es nur schaffen, wenn wir gemeinsam ein Ziel verfolgen und Feindseligkeit und Unversöhnlichkeit aus unserem Vokabular streichen“, so Bürgermeister Franz Zwicker.

Der ehemalige Landtagspräsident Hans Penz ging auf das vergangene Jahrhundert ein, die Zerstörung eines Kontinents mit Tyrannei, die die Welt beinahe in den Abgrund geführt hat. ÖKB-Vizepräsident Johann Glöckl gratulierte zum 140-jährigen Jubiläum: „Es ist der älteste Wehrverband dieser Organisation und vermittelt Werte, die wir auch in Zukunft brauchen.“

Nach der Friedensmesse hielten die Verbände Aufstellung vor dem Kriegerdenkmal. Danach ging es zum Frühschoppen in das Gutenbrunner Feuerwehrhaus, wo der Musikverein Murstetten für Unterhaltung und die Gutenbrunner Florianis für die Kulinarik sorgten.