Polytechnikum ist für Zukunft gerüstet

3D-Druck wird immer wichtiger. Die Schüler in Herzogenburgbefassen sich nun mit Entwicklungsschritten bis hin zum fertigen Objekt.

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 15:38
Lesezeit: 1 Min
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Beim Programmieren: Lena Landstätter und Florian Hager mit Klassenvorstand Stephan Vrana.
Foto: Hans Kopitz

Die Schüler der Polytechnischen Schule können derzeit ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Im Rahmen des Projekts „NÖ Media Print Challenge 22-24“ veranstaltet das NÖ Medienzentrum einen Wettbewerb, dabei bekommen die Jugendlichen an Polytechnischen Schulen die Möglichkeit, sich mit 3D-Entwicklungsschritten bis hin zu einem fertigen Objekt zu befassen.

In vielen Bereichen der Industrie, der Forschung sowie im Baugewerbe und der Medizin wird der 3D-Druck immer wichtiger. Es handelt sich um ein Fertigungsverfahren, bei welchem unter anderem Werkzeuge, Prototypen und Muster hergestellt werden können. Aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten will die Polytechnische Schule Herzogenburg erste Anknüpfungspunkte mit diesem Verfahren schaffen.

Schicht für Schicht auf eine Druckplatte

„Die Schüler haben insgesamt drei Wochen Zeit, um sich tiefer mit der Materie zu beschäftigen“, erläutert Schulleiter Jürgen Selinger. Im Online-3D-Modellierungsprogramm „Tinkercad“ werden Entwürfe nach den eigenen Vorstellungen konstruiert, welche im Anschluss von einem der zwölf 3D-Drucker in die Realität umgesetzt werden. Dabei wird das Material Schicht für Schicht voll automatisiert auf eine Druckplatte aufgetragen, bis das fertige Modell entsteht. Nach Abschluss des Projekts wird das NÖ Medienzentrum die 3D-Drucker als Leihgeräte zur Verfügung stellen. Somit wird eine weitere Einbindung in den Unterricht auch in den kommenden Schuljahren möglich sein.