Stadtrat Max Gusel ist freiwilliger Zivildiener. Herzogenburger Politiker kümmert sich im Pflege- und Betreuungszentrum am Schillerring um klaglosen Ablauf von Besuchen der Angehörigen.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 14. Mai 2020 (03:30)
„Ich freue mich so wie viele andere freiwillige Zivildiener auch, einen sinnvollen Beitrag in einer Situation wie dieser leisten zu können“, erklärt Max Gusel, der zurzeit im Martinsheim freiwilligen Zivildienst versieht.
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Unter dem Motto ,,Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“ ist Stadtrat Max Gusel im März dem Aufruf der Bundesregierung gefolgt und hat sich zum freiwilligen Zivildienst gemeldet.

Obwohl sich dadurch der Abschluss seines Kommunikations-Studiums und einige berufliche Fortbildungsmaßnahmen verzögern, musste er nicht lange überlegen, um diesen Schritt zu wagen.

„Nachdem ich meinen ersten Ferialjob vor rund zehn Jahren im Martinsheim absolviert hatte, freute ich mich besonders, als ich von der zweimonatigen Zuteilung ins Pflege- und Betreuungszentrums am Schillerring erfuhr, da ich noch einige Mitarbeiter vom Team rund um Direktor Walter Freinberger von damals kenne“, erklärt Gusel.

Die Bewohner der Pflegeheime habe die Corona-Krise doppelt hart getroffen, da sie das Heim nicht verlassen und über mehrere Wochen keinen Besuch in Empfang nehmen durften. Nun sind jedoch wieder unter Auflagen Besuche von Angehörigen möglich. Gusel: „Damit diese Besuche reibungslos ablaufen, kümmern sich zwei Zivildienstkollegen und ich gemeinsam. Es geht hauptsächlich darum, Kontakt mit den Angehörigen der Bewohner aufzunehmen, Besuchstermine zu koordinieren und diese Besuche auch abzuwickeln.“

Wer seine Angehörigen besuchen möchte, wird um Terminvereinbarung zwischen 9 und 12 Uhr unter der Rufnummer 0676/812721104 ersucht.