Wirtschaft in Coronakrise: Sorge um St. Pöltner Straße. Wirtschaftsstadtrat schlägt Alarm: „Die kleinen Betriebe kämpfen ums Überleben.“

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. März 2020 (03:44)
Die vorjährige Baustelle hat den Betrieben in der St. Pöltner Straße Umsatzeinbußen beschert. „Die Coronakrise ist für die Unternehmen eine akute Bedrohung“, warnt Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann.
Hans Kopitz

In Zusammenhang mit der Coronakrise schlägt VP-Wirtschaftsstadtrat Erich Hauptmann nun Alarm: „Ich mache mir große Sorgen um die Betriebe in der St. Pöltner Straße.“

Stadtrat Erich Hauptmann: „Vielleicht ist kleines Hilfspaket auf Gemeindeebene möglich.“
NOEN

Generell gelte seine Sorge allen Unternehmen in der Stadt, die Firmen in der St. Pöltner Straße seien aber ganz besonders von der Krise betroffen: „Sie sind durch die vorjährige Baustelle bereits angeschlagen, haben mit weniger Umsätzen zu kämpfen gehabt. Für das Frühjahr ist dort eine weitere Baustelle geplant, das Ganze bereitet mir wirklich schwere Bedenken.“

Hauptmann hofft, dass Hilfe rasch und unkompliziert geleistet werden kann. Er denkt dabei nicht nur an Bund und Land: „Vielleicht ist es auch möglich, auf Gemeindeebene ein kleines Hilfspaket zu schnüren.“

Ebenfalls bedingt durch die Krise habe es bislang kein Treffen mit Gemeindemandataren geben können: „Es handelt sich um Gedanken, die ich ansonsten noch nicht kommuniziert habe. Natürlich müssen allfällige Maßnahmen beraten und gegebenenfalls im Gemeinderat beschlossen werden.“

Der Wirtschaftsstadtrat appelliert an die Menschlichkeit: „Vielleicht ist es möglich, die Mieten derzeit nicht in voller Höhe durchzudrücken. Ganz wichtig ist auch, dass die Bevölkerung ihre Einkäufe vor Ort tätigt. Und wenn es Einkäufe im Internet gibt, dann bitte nur bei heimischen Unternehmen und nicht bei weltweit agierenden Großkonzernen!“