Die Bevölkerung wächst. Die Reihenhäuser in der Getzersdorfer Gartengasse wurden den Mietern übergeben. Auch in Walpersdorf tut sich etwas: 2018 soll es dort 45 neue Wohneinheiten geben.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 30. September 2017 (04:27)
Bürgermeister Ewald Gorth, Amtsleiter Peter Leitner und Irene Biro vom Baumanagement der Gedesag haben den neuen Getzersdorfern die Schlüssel zu ihren Reihenhäusern übergeben.
NOEN, Lisa Röhrer

Die kleine Gemeinde im Unteren Traisental ist überaus beliebt. Gerade junge Familien verschlägt es in den vergangenen Jahren verstärkt nach Inzersdorf-Getzersdorf. Das zeigt auch ein Blick auf die Bevölkerungszahl der Gemeinde. Diese ist seit 1990 stetig gestiegen. Mittlerweile leben dort rund 1.570 Personen.

Drei Doppelhäuser werden in der Kremser Straße in Walpersdorf errichtet. 2018 folgt dort ein weiteres Bauprojekt mit 39 Wohneinheiten.
NOEN

Die Gemeinde hat es nicht verpasst, auf diese Entwicklung zu reagieren: Erst in der vergangenen Woche haben VP-Ortschef Ewald Gorth sowie Vertreter der Baugenossenschaft Gedesag neuen Getzersdorfer die Schlüssel zu ihrem neuen Heim überreicht. In der Gartengasse wurde damit eine Reihenhausanlage mit acht Wohneinheiten mit je 100 Quadratmetern eröffnet. In eineinhalb Jahren Bautätigkeit ist die Anlage mit Massivbauweise, Pelletsheizung und Solaranlage entstanden.

2018 startet großes Bauprojekt

Aber auch in den anderen Katastralen tut sich etwas: Vor allem in Walpersdorf wird fleißig gebaut. In der Kremser Straße werden drei Doppelhäuser errichtet. Im Moment laufen dort die Arbeiten an der Fassade.

Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich Ende des Jahres zu rechnen. Im nächsten Jahr soll in dieser Straße außerdem noch ein großes Bauprojekt gestartet werden: „Sanreal Bau“ möchte 39 weitere Wohneinheiten errichten.

Private Häuselbauer siedeln sich außerdem „Am Pilgerweg“ in Inzersdorf an. Dort laufen bei Einfamilienhäusern die Bauarbeiten.

Die rege Bautätigkeit, die die Beliebtheit seiner Gemeinde widerspiegelt, freut Bürgermeister Gorth, zu schnell soll es dann aber auch nicht gehen: „Wir müssen schon fast ein bisschen darauf achten, dass wir durch den rasanten Zuzug die Infrastruktur – also Kindergärten und Schulen – nicht überlasten.“