Elektronisches Zutrittssystem soll in betrieb gehen. Gesellschaftsrunde Inzersdorf möchte auf elektronisches Zutrittssystem umstellen. Auch Gemeinde kann sich mit Chips anfreunden. Bauausschuss soll noch offene Fragen klären.

Von Lisa Zederbauer. Erstellt am 20. Juni 2020 (03:06)
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Willibald Steiner: „Chipsystem bringt mehr Ordnung und Sicherheit.“
Kraus

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung sind neben neuen Lichtkonzepten und Umbauten am Areal der Feuerwehr Inzersdorf auch Subventionen erörtert worden. Die Mandatare beschlossen, den SC Getzersdorf mit 500 Euro zu unterstützen. Damit kann die Jugendabteilung an Turnieren teilnehmen.

Auch die Gesellschaftsrunde Inzersdorf (GSR) unter Obmann und geschäftsführendem Gemeinderat Willibald Steiner (SP) hatte um eine Förderung angesucht.

„Wir bedanken uns bei der Gemeinde für die Unterstützung bei den Umbauten in den vergangenen Jahren. Die GSR beabsichtigt, im Laufe des Jahres 2020 eine neue, elektronische Schlüsselanlage einzubauen und braucht dabei Unterstützung. Neben vielen anderen Vorteilen würde das System Ordnung in unser Schlüsselchaos bringen. Bei den traditionellen Schlüsseln ist oft nicht mehr klar, wer einen hat und wer nicht.“

Ewald Gorth: „Das neue System wäre etwa auch bei Mehrzweckhalle hilfreich.“
NOEN

Die neue Anlage würde den traditionellen Schlüssel durch elektronische Chips ersetzen. Somit würden sich auch mehrere Zugänge auf einen Chip speichern lassen. Zusätzlich können bei einem Verlust einfach die Daten per Computersoftware gelöscht werden. „Man kann auch so immer nachvollziehen, weleche Person wann und wo welche Tür geöffnet hat“, erklärte Steiner.

„Ich finde, dass dieses System nicht nur für die GSR hilfreich ist, sondern auch für die Gemeinde“, meinte VP-Bürgermeister Ewald Gorth.

In der Tat wurde während der Sitzung diskutiert, ob die Gemeinde sowohl die Chips als auch die Software kaufen soll, damit auch ihre Gebäude mit solchen Schlüsselsystemen ausgestattet werden könnten. „Somit würde die Verwaltung der Chips in einer Hand bleiben, was die Organisation um Einiges vereinfacht“, betonte VP-Gemeinderat Bernhard Neuchrist.

Bauausschuss befasst sich mit dem Thema

Schlussendlich entschied der Gemeinderat, dass die Vertreter im Bauausschuss bei ihrer nächsten Zusammenkunft die Thematik noch weiter besprechen und etwaige Fragen mit dem Anbieter des Schlüsselsystems persönlich klären.

Die Kosten wurden auf rund 5.000 Euro für Software, Chips und neue Schlösser geschätzt.