Fußballer erhalten weniger Förderung. Sportclub Getzersdorf suchte um 6.100 Euro an, bekommt mit einstimmigem Beschluss 3.400 Euro.

Von Lisa Zederbauer. Erstellt am 31. Dezember 2020 (03:56)
Der Gemeinderat beschloss in der jüngsten Sitzung, den SC Getzersdorf mit 3.400 Euro zu unterstützen. Ersucht hatten die Fußballer um 6.100 Euro.
Lisa Zederbauer

Bereits in einer vergangenen Sitzung haben die Gemeinderäte eine Lösung für ein einheitliches System für Zusatzförderungen von Vereinen diskutiert. Die Debatte wurde ausgelöst durch ein Ansuchen des SC Getzersdorf, der dem Gemeinderat eine Auflistung von Ausgaben zukommen hatte lassen. In der Auflistung der Kosten waren beispielsweise die Anschaffung neuer Tornetze und Matchbälle sowie Ausbesserungsarbeiten und Reparaturen an der durch Vandalismus beschädigten Anzeigetafel beinhaltet.

„Viele Kosten auch ohne die Pandemie“

Während einer Sitzung des Ausschusses für Schulen, Kindergärten, Vereine und Sport wurde diese Förderung für den SC Getzersdorf noch einmal besprochen. „Die ursprünglich eingeforderten 6.100 Euro setzen sich aus vielen verschiedenen Kostenpunkten zusammen und waren als Covid-19-Förderung eingereicht worden. Der Ausschuss ist zur Ansicht gelangt, dass das keine Förderung unter dem Titel Covid 19 ist, da viele Kosten auch ohne die Pandemie angefallen wären. Der Verein soll mit mit 3.400 Euro unterstützt werden. Dieser Betrag deckt alle Ausgaben, die für die Instandhaltung gemacht werden mussten, wie zum Beispiel die Reparatur der Anzeigetafel.“, erklärt Ausschuss-Vorsitzende geschäftsführende Gemeinderätin Karin Schildberger-Böck (VP).

Weiters war es dem Gemeinderat auch ein Anliegen, die Funktionäre des SC Getzersdorf über die laufenden Förderungen der Gemeinde zu informieren und mitzuteilen, dass es für das Jahr 2021 keine außerordentlichen Förderungen geben wird. Der Gemeinderat beschloss dies einstimmig.

Der SC trug die Entscheidung mit Fassung: „Man muss in Zeiten wie diesen wirklich zufrieden sein mit dem, was man bekommt.“, stellt Obmann Karl Peyerl fest. Die Gemeinde habe eine sehr durchdachte und gute Entscheidung getroffen, er sei absolut zufrieden damit.