Gemeinde macht bei Landesausstellung 2023 mit. Bewerbung um Ausrichtung im Jahr 2023: Mandatare wägten Für und Wider ab, letztlich wurde der Beschluss einstimmig gefasst.

Von Hans Kopitz. Erstellt am 01. November 2017 (05:30)
Dem Stift Göttweig soll bei einer möglichen Bewerbung eine tragende Rolle zukommen.
Archiv/Christian Leneis

Einige Diskussionen gab es bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates, als es um die Beteiligung der Gemeinde an der Landesausstellung im Jahr 2023 ging, um das sich das Stift Göttweig und die Region Dunkelsteinerwald bemühen. Gretechenfrage: Was kostet das Ganze, was bringt es? Es gab ein langes Für und Wider. Denn einerseits sitzen da die Fördergelder locker, man sieht es heuer an der Landesausstellung in Pöggstall.

Pluspunkt für Tourismus

Andererseits gibt es hier keine Beherbergungs- und Gastbetriebe, die davon profitieren könnten. Schlussendlich wurde doch einstimmig für ein Ja gestimmt, obwohl die Planungsphase 3.000 Euro kostet, denn touristisch gesehen könnte dabei die Gemeinde neben den Orten wie Paudorf, Spitz, Karlstetten, Bergern, Statzendorf , Mautern und Nussdorf, die schon beschlossen haben, mitzumachen, aufgewertet werden.

Trachtenkapelle am Theyerner Berg

Bis 2019 muss das Konzept stehen, wie man sich beteiligen will – und es wird ein Gremium gebildet, das sich damit beschäftigt. Im Vordergrund wird dabei natürlich die Trachtenkapelle stehen, wobei zum Beispiel ein Konzert am Theyerner Berg bei Sonnenuntergang schon eine gute Werbung für die Region bringen könnte.

Ein Tagesordnungspunkt betraf auch die Pachtverträge, die überarbeitet wurden. Da früher oft gar keine Verträge – hauptsächlich bei Acker-und Grünland – gemacht wurden und für Kleinflächen nur eine Anerkennungspacht gezahlt wurde, hat man jetzt den Pächtern Pachtvorschläge zu ortsüblichen Preisen mit Verträgen und Wertanpassungsklausel zugestellt, die 2.000 Euro pro Jahr an Mehreinnahmen bringen sollen.

Auf Sicherheitsbeauftragte im Gemeinderat, wie es die Landesregierung vorschlägt, will man in Inzersdorf-Getzersdorf vorläufig verzichten und darauf warten, bis die Verpflichtung dafür besteht.

Zum Sitzungsende wurde noch beschlossen, für kommende Wahlen drei neue Wahlzellen für Inzersdorf und drei für Getzersdorf anzuschaffen.