Jugendliche wollten Altersgenossen in Park ausrauben. Aufgestochene Reifen und eine Drohung dasselbe mit ihm zu machen, dazu noch Lügen vor der Polizei. Staatsanwalt will "Bandenkriminalität" vorbeugen.

Von Stefanie Marek. Erstellt am 04. März 2021 (17:21)
Symbolbild
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In einem Park in Herzogenburg versuchen ein paar St. Pöltner Jugendliche einen anderen auszurauben und zerstechen ihm dabei seine Fahrradreifen. „Wenn du das nächste Mal kein Geld dabei hast, passiert dasselbe mit dir“, sollen sie zu ihm gesagt haben.

Jetzt sind ein 15-Jähriger und ein 17-Jähriger wegen Raub, Erpressung und Sachbeschädigung angeklagt und müssen dem Jugendrichter Rede und Antwort stehen.

Zwei weitere Jugendliche, ebenfalls 15 und 17 Jahre alt, sollen zu dem Vorfall vor der Polizei gelogen und behauptet haben, sie würden die anderen beiden gar nicht kennen. Sie sind wegen Begünstigung und falscher Beweisaussage angeklagt. Vor Gericht sind alle vier geständig.

Der Staatsanwalt bezeichnet das Opfer als sehr glaubwürdig, er fordert einer "Bandenkriminalität" mit einem strengen Urteil vorzubeugen. Mit einer einfachen Diversion kommen die Angeklagten jedenfalls nicht davon…

Die ganze Geschichte und das rechtskräftige Urteil lest ihr in der kommenden Ausgabe der Herzogenburger NÖN.