Traurige Gewissheit: „Leon“ wurde tot aufgefunden. Vermutlich aufgrund von Wespenstichen ist der Vierbeiner ums Leben gekommen. Franz und Stefanie Füllerer sind überwältigt von der Anteilnahme.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 01. August 2017 (05:41)
Stefanie und Franz Füllerer trauern um ihren drei Jahre alten Schmetterlingshund „Leon“.
NOEN, privat

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Schmetterlingshund „Leon“ ist tot. Er wurde vergangene Woche unter einer Hainbuche im Garten in Panzing gefunden.

Unendlich traurig darüber sind die Besitzer Stefanie und Franz Füllerer aus Inzersdorf. Sie vermuteten, wie ausführlich berichtet, dass ihr kleiner Liebling aus dem Garten entführt wurde. „Es zerreißt uns das Herz. Aber jetzt haben wir zumindest Gewissheit, dass ‚Leon‘ nicht irgendwo im Ausland gequält wird“, sagt Stefanie Füllerer.

„Einen Hund werden wir uns garantiert nie wieder nehmen.“ Stefanie Füllerer

Sie glaubt, dass ihr Schmetterlingshund an den Stichen einer oder mehrerer Wespen gestorben ist. „Denn im Garten wurde auch ein Wespennest gefunden. Wir waren mit ihm auch immer beim Tierarzt: Er hatte keine gesundheitlichen Probleme“, sagt Füllerer. Die Hainbuche liegt abgeschieden, deswegen wurde „Leon“ nicht gleich gefunden, sondern erst nach einiger Zeit, als sich Verwesungsgeruch breitmachte. „Was mich wundert, ist, dass die beiden anderen Hunde, die mit im Garten waren, nicht angeschlagen haben“, so die Inzersdorferin. Eine Obduktion, um die Todesursache zu klären, kam für sie nicht in Frage. „Man kann sowieso nichts mehr machen, ob wir jetzt wissen, woran er gestorben ist, oder nicht. Wir haben ‚Leon‘ schon begraben“, so Füllerer.

Trotz ihres Verlustes sei die Anteilnahme der Leute sehr groß. „Vor allem Personen, von denen man es nie erwartet hätte, haben uns ihr Mitgefühl ausgesprochen und trauern mit uns“, sagt Füllerer.

Sie hofft, dass die Zeit langsam die Wunden heilen wird. Allerdings steht für sie fest: „Einen Hund werden wir uns garantiert nie wieder nehmen.“